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Neubau einer Wohnanlage am Erlanger Südcampus

Neubau einer Wohnanlage am Erlanger Südcampus

Studentenwerks-Geschäftsführer Otto de Ponte begrüßte am 8. Mai 2015 zur Mittagszeit die rund 100 geladenen Gäste auf dem Erlanger Südgelände, wo die bestehende Wohnanlage des Studentenwerks an der Erwin-Rommel-Anlage in drei Bauabschnitten um 6 neue Häuser mit insgesamt 410 Wohneinheiten für Studierende erweitert wird. Die ersten beiden Häuser werden voraussichtlich bereits zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf rund 34 Millionen Euro. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr fördert die Wohngebäude mit 32.000 Euro pro Wohnplatz. Darüber hinaus finanziert das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg die Kosten durch ein Baudarlehen und aus Eigenmitteln.


In seiner Festansprache betonte Staatsminister Joachim Herrmann den Bedarf für die neuen Wohnanlage am Standort Südcampus Erlangen, insbesondere, da der geplante Umzug von Teilen der Technischen Fakultät auf das Nürnberger AEG-Areal in erster Linie eine Erweiterung der FAU darstelle und nicht eine Reduzierung im Erlanger Süden. Gerade dort würde nicht zuletzt die Naturwissenschaftliche Fakultät ihre Präsenz ausbauen; hinzu käme die Nähe zum 2013 gegründeten Helmholtz-Institut für erneuerbare Energien und zum geplanten Siemens-Südcampus. Im Anschluss an seine Rede übergab er dem Studentenwerk einen ersten Förderbescheid über ca. 8,6 Millionen Euro für den Wohnheimneubau.

Spatenstich am 8. Mai 2015

Spatenstich am 8. Mai 2015 (v.l.: Architekt Ludwig Karl, Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein, Dekanin der Technischen Fakultät der FAU, Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Studentenwerks-Geschäftsführer Otto de Ponte)

Frau Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein, Dekanin der Technischen Fakultät, die vor zwei Jahren beim Architektenwettbewerb für das Bauvorhaben selbst Mitglied des Preisgerichts gewesen war und stellvertretend für die Leitung der FAU sprach, welche beinahe geschlossen im Ausland weilte und deshalb verhindert war, lobte in ihrem Grußwort das Engagement des Studentenwerks für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Auch sie hob die Bedeutung des Erlanger Südcampus hervor und verwies darauf, dass einige dort angesiedelte Departments in internationalen Rankings Spitzenplätze belegen.

In Vertretung für den Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik sprach Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens von einem guten Tag für Erlangen. Die Stadt stehe zwar insgesamt geradezu beneidenswert gut da, zu den Schattenseiten der rosigen wirtschaftlichen Lage würde jedoch die schwierige Situation auf dem örtlichen Wohnungsmarkt zählen. Darüber hinaus zeigte sie sich besonders erfreut darüber, dass bei diesem Bauprojekt Aspekte des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit in großem Umfang Beachtung fanden.

Der Architekt des Neubaus, Dipl.-Ing. Ludwig Karl aus München, legte besonderen Wert darauf, dass sein Entwurf, mit dem er sich beim Architektenwettbewerb gegen mehr als 30 Konkurrenten durchsetzen konnte, kein Nebeneinander sondern ein Miteinander der alten und neuen Bausubstanz herstellt. Dafür stehe nicht zuletzt das große Begegnungszentrum in einem der neuen Gebäude.

Anschließend griffen die fünf Redner/innen zum Spaten und läuteten damit symbolisch den Baubeginn ein.


Ein hohes örtliches Mietpreisniveau und weiter steigende Studierendenzahlen machen preisgünstigen Wohnraum für Studierende gerade in Erlangen zu einem heiß begehrten Gut. Deshalb betreibt das Studentenwerk ein Neubauprojekt auf dem Campus Süd der Friedrich-Alexander-Universität, wo in den kommenden Jahren eine studentische Wohnanlage mit bis zu 400 Wohneinheiten entstehen soll.

Am 10. Juli 2013 gab das Preisgericht die Sieger des Planungswettbewerbs bekannt. Der erste Preis ging an das Münchner Architekturbüro Karl + Probst. Deren Sieger-Entwurf sieht, direkt bei der bestehenden Wohnanlage an der Erwin-Rommel-Straße, fünf bis sechs Wohnhäuser mit Einzelappartements vor, hinzu kommt ein Begegnungshaus, das neben Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss darüber zusätzlich Gruppenwohnungen bietet. Die geplante Anlage fügt sich nicht nur sehr gut und unaufdringlich in das örtliche Waldgebiet und die bestehenden Häuser in der Umgebung ein, sie ist vor allem keine riesige "Wohnmaschine", sondern freundlich, kommunikativ und insbesondere studierendengerecht ausgelegt.


Ein hohes örtliches Mietpreisniveau und weiter steigende Studierendenzahlen machen preisgünstigen Wohnraum für Studierende gerade in Erlangen zu einem heiß begehrten Gut. Deshalb betreibt das Studentenwerk ein Neubauprojekt auf dem Campus Süd der Friedrich-Alexander-Universität, wo in den kommenden Jahren eine studentische Wohnanlage mit bis zu 400 Wohneinheiten entstehen soll.

Am 10. Juli 2013 gab das Preisgericht die Sieger des Planungswettbewerbs bekannt. Der erste Preis ging an das Münchner Architekturbüro Karl + Probst. Deren Sieger-Entwurf sieht, direkt bei der bestehenden Wohnanlage an der Erwin-Rommel-Straße, fünf bis sechs Wohnhäuser mit Einzelappartements vor, hinzu kommt ein Begegnungshaus, das neben Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss darüber zusätzlich Gruppenwohnungen bietet. Die geplante Anlage fügt sich nicht nur sehr gut und unaufdringlich in das örtliche Waldgebiet und die bestehenden Häuser in der Umgebung ein, sie ist vor allem keine riesige "Wohnmaschine", sondern freundlich, kommunikativ und insbesondere studierendengerecht ausgelegt.

Ausstellungseröffnung zum Architektenwettbewerb am 11. Juli 2013

Ausstellungseröffnung zum Architektenwettbewerb am 11. Juli 2013: Ministerialrat Gottfried Weiß von der Obersten Baubehörde, Architekt Ludwig Karl, der mit seinem Entwurf den ersten Preis gewann, Studentenwerks-Geschäftsführer Otto de Ponte, Innenminister Joachim Herrmann, Thomas A.H. Schöck, Kanzler der Freidrich-Alexander-Universität und Vorsitzender des Verwaltungsrats des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg und Dieter Maußner, Leiter des Staatlichen Bauamts Erlangen-Nürnberg (v.l.) mit dem Modell des Sieger-Entwurfs

Derzeit (Frühjahr 2014) läuft für das Projekt die Bauvoranfrage.

Klärungsbedarf besteht aktuell noch im Hinblick auf die Zahl der zu schaffenden PKW-Stellplätze, den Grundstückserwerb und die Erschließung. Wenn alles optimal verläuft, könnte der Baubeginn bereits im November 2014 erfolgen, ein erstes Wohnhaus im November 2015 bezugsfertig und die gesamte Anlage bis zum Wintersemester 2016/17 fertiggestellt sein.

 

 

 

 

 

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