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Walter-Meckauer-Straße 22, 90478 Nürnberg

Pädagogik | Öffnungszeiten | Kosten | Team

Die KiKriKi ist eine Kinderkrippe im Stadtteil St. Peter in Nürnberg mit 8 Ganztagsbetreuungsplätzen für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Kinder von Studierenden werden bevorzugt und zu günstigeren Konditionen aufgenommen.

Pädagogisches Konzept

Gesetzliche Grundlagen

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) im achten Sozialgesetzbuch, hier besonders: § 22, § 22a, § 24, § 9 und § 8a, das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG), sowie der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen (BEP) bilden die gesetzliche Grundlage für unsere Kinderbetreuungsstätten.

Inklusion/Integration

Inklusion/Integration sieht vor, dass alle Kinder, verschiedenen Geschlechts und Alters, egal welcher Herkunft, mit besonderem Förderbedarf oder Begabungen dieselbe Bildungseinrichtung besuchen und gemeinsames Leben und Lernen erfahren.

Dies bedeutet für uns, allen Kindern im Wissen um ihre Einzigartigkeit, individuelle Angebote und Unterstützung anzubieten.

Das internationale Umfeld der Universität und Hochschule spiegelt einen hohen Anteil ausländischer Eltern und Kinder wider. Unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wir hier den Kindern, welche ein neues kulturelles oder sozioökonomisches Umfeld kennenlernen, wenn ihre Eltern ein Studium in Deutschland aufnehmen oder fortsetzen.

Pädagogik

In der Kinderkrippe sollen sich Kinder, Eltern und pädagogisches Personal wohlfühlen. Ein liebevolles und respektvolles Miteinander hierfür ist die Basis. VERTRAUEN ist uns sehr wichtig. Wir animieren Ihr Kind nicht, sondern wir unterstützen es darin, eigene Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen. Wir legen auf folgende Punkte besonders viel Wert:

Freie Entwicklung

Unser Anliegen ist es, den Kindern ihre Lebenswelt in der Krippe so zu gestalten, dass sie sich frei entwickeln können.

„Jeder ist gut so, wie er ist“.

Jedes Kind wird so angenommen, wie es ist. Das versuchen wir den Kindern auf ihren Weg mitzugeben.

Partizipation

Partizipation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir beteiligen die Kinder an Entscheidungen, die ihr Leben und das Leben in der Krippengemeinschaft betreffen. Grundlage hierfür ist § 8 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und die UN-Kinderrechtskonvention Art. 12.

Konkret bedeutet dies im Alltag, dass die Kinder je nach Situation und Stimmung entscheiden, ob und in welchem Umfang sie an Kleingruppenarbeit oder Einzelförderung teilnehmen oder in Spielgruppen eigene Erfahrungen sammeln möchten. Jedes Kind hat das Recht „Ja“ oder „Nein“ zu sagen.

In unseren Kinderkrippen beteiligen sich die Kinder aktiv an Entscheidungen. So äußern sie zum Beispiel, ob sie bei einem Lied mitsingen oder nicht, ob sie essen möchten oder nicht usw..

Autonomie

Die Autonomie des Kindes wird bei uns großgeschrieben. Die Kinder können selbst bestimmen, mit wem sie spielen, wo sie sich aufhalten, was sie erfahren wollen, aber auch zum Beispiel von wem sie gewickelt werden.

Co-Konstruktion

Das Lernen findet durch Zusammenarbeit statt. Das Kind ist in seiner Umwelt aktiv und kann zusammen mit den anderen Kindern und Erwachsenen die Welt erleben. Die Kinder sind aktive Konstrukteure ihres Wissens.

Freispiel

Je nachdem was die Kinder gerade beschäftigt und wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen, gestalten sie ihr Freispiel (zum Beispiel Treppe hoch und runter steigen, Wasser umschütten, Schachteln auf und zumachen etc.). Nur im Freispiel können die Kinder ihre Fähigkeiten ausbauen und entfalten. Sie lernen durch Beobachten und Nachahmen.

Vorbereitete Umgebung

Kinder erfahren die Welt über ihren Körper und ihre Sinne. Sie brauchen Räume und Materialien, die es ihnen ermöglichen, neugierig zu erforschen, ihre Körperkräfte zu üben, ihre Geschicklichkeit zu entwickeln, sich zurückzuziehen und zu entspannen. Der Raum, aber auch unser schöner Garten bieten den Kindern Geborgenheit, Freiheit und Anregung.

Alltagsmaterialien

Den Kindern stehen verschiedene Alltagsmaterialien und Gegenstände zur Verfügung, wie z. B. Geschirr, verschiedene Tücher und Decken, verschiedene Kartons und Schachteln, Wäscheklammern, Musikinstrumente, Experimentierkörbe etc.

Sinneserfahrung

Die Umgebung und das Material ermöglichen den Kindern ihre Welt mit allen Sinnen (Riechen, Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen) zu erfahren.

Aktives Zuhören

Wir hören den Kindern aktiv zu, nehmen uns Zeit und Geduld und nehmen die Anliegen des Kindes ernst.

Kongruenz

Den Kindern gegenüber sind wir echt und authentisch. Wir sind konstant und konsequent. Dies gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Soziales Lernen

Jedes Kind soll in der Einrichtung die Möglichkeit erhalten seine soziale Kompetenz zu entwickeln. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit anderen Kindern, mit Erwachsenen und dem Tagesablauf lernen die Kinder Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen, sowie ihre Position innerhalb der Gruppe zu definieren.

Musik

Fast täglich kommen unsere Kinder zusammen, um gemeinsam zu singen oder Instrumente selbst auszuprobieren. Dadurch machen sie erste Erfahrungen in Rhythmik und im gemeinsamen Musizieren. Mit Freude und Schwung sind die Kinder bei der Sache. Einmal pro Woche kommt eine Musikpädagogin in die Einrichtung und führt die Kinder sanft und spielerisch in die Welt der Lieder, Tanz und Instrumente ein.

Kreativität

Arbeiten mit Sand und Wasser im Sandkasten, Kneten, Malen mit Stiften, Wasserfarben oder Fingerfarben - all dies regt die Phantasie und Fingerfertigkeit an und lässt Kinder kreativ werden. Unsere Einrichtung gibt den Kindern regelmäßig die Möglichkeit diese Erfahrungen zu machen.

Bewegung

Unser großer Garten bietet allen Kindern Platz zum Rennen, Klettern und Rutschen. Wenn wir ausnahmsweise doch einmal drinnen bleiben, lädt das hintere Gruppenzimmer zum Schaukeln, Rutschen und Matratzen-Hüpfen ein.

Kultur

Sowohl die Geburtstage der Kinder als auch jahreszeitliche Feste, wie z. B. Fasching oder Nikolaus, werden gefeiert. An Weihnachten, Ostern und dem Laternenumzug (St. Martin) haben die Eltern die Möglichkeit beim gemeinsamen Brunch sich untereinander, das Team und die anderen Kinder näher kennen zu lernen. Gegen Ende des Krippenjahres findet ein Sommerfest statt, das hauptsächlich von den Eltern organisiert wird. Das pädagogische Team legt Wert darauf, den Kindern durch die Gestaltung der Gruppenräume Orientierung im Jahreslauf zu bieten.

Spracherziehung

Kinder in diesem Alter lernen durch ihr Tun bzw. ihr Handeln. Sprache bietet vielfältige Formen und Möglichkeiten zu experimentieren. Dies kann in Form von Lautaneinanderreihungen, dem Hören von Reimen, Geschichten, Fingerspielen, oder dem Anschauen von Bilderbüchern geschehen. Die sprachliche Begleitung der vielfältigen Handlungen des Alltags, wie z.B. beim Wickeln, bietet zusätzlichen Raum für Kommunikation und intensive Zuwendung.

Umwelt und Natur

In unserem Garten können die Kinder täglich Eichhörnchen, Vögel und Insekten beobachten, die wir im Winter auch füttern. Bei unseren Ausflügen zu den umliegenden Spielplätzen (Luitpoldhain, Wöhrder Wiese, Hummelsteiner Park...) gibt es immer Neues zu entdecken. In den Sommermonaten sind wir gerne am Valzner Weiher im Wald oder am Dutzendteich unterwegs.

Ernährung und Gesundheit

Bio-Lebensmittel bilden den Großteil der Ernährung unserer Kinder. Vor allem frisches Obst, Gemüse und Rohkost stehen täglich auf unserem Speiseplan. Das Mittagessen wird von einem Bio-Caterer täglich frisch geliefert. Möglichst selbständiges Händewaschen gehört zu unserem Alltag. Die Sauberkeitserziehung (aufs Töpfchen/auf die Toilette gehen) findet individuell in Absprache mit den Eltern statt. Wir sind täglich draußen und bewegen uns sehr viel an der frischen Luft.

 

Ziele für unsere Arbeit mit den Kindern

Geborgenheit

Durch die individuelle Eingewöhnungsphase knüpft das Kind den ersten Kontakt zu einer festen Bezugsperson, es wird so behutsam integriert, kann Vertrauen aufbauen und sich in der Krippe geborgen fühlen.

Persönlichkeit

Jedes Kind wird mit seiner ganzen Persönlichkeit angenommen und wertgeschätzt, erfährt Grenzen durch andere Kinder und außerfamiliäre Bezugspersonen und erhält individuelle Unterstützung zur Persönlichkeitsentwicklung und Entfaltung.

Selbständigkeit und Selbstbewusstsein

Angepasst an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, kann es selbständig Erfahrungen im lebenspraktischen Bereich (beim Essen, An- und Ausziehen) und allen motorischen Bereichen (schneiden, malen, klettern, Laufrad fahren) sammeln.

Im emotionalen Bereich sollen die Kinder lernen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und diese entsprechend äußern zu können.

Soziale Kompetenz

Jedes Kind soll in der Einrichtung die Möglichkeit erhalten, seine soziale Kompetenz zu entwickeln. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit anderen Kindern, mit Erwachsenen und dem Tagesablauf lernen die Kinder, Rücksicht zu nehmen, ihre Position innerhalb der Gruppe zu definieren und werden in Konfliktsituationen durch das Personal unterstützt. Dazu ist anzumerken, dass Kinder erst im Kindergartenalter soziale Kompetenz entwickeln. 1-2-Jährige spielen zunächst nebeneinander und erst ab dem 3. Lebensjahr treten sie mit anderen Kindern aktiv in Kontakt (Rollenspiele).

Alle Sinne

Zur Förderung aller Sinne dürfen die Kinder ihre Welt erforschen, den Vögeln lauschen, im Sandkasten nach Schätzen graben, im Wald nach Fröschen suchen, durch Pfützen stapfen, Regentropfen fangen, die Früchte aus dem eigenen Garten naschen, die Wolken am Himmel zählen, mit Fingerfarben die Welt und die Krippe verschönern, selbst gebackenen Apfelkuchen genießen, gemeinsam singen und musizieren, Tiere beobachten, die Nase in die Blumenwiese stecken oder auch mal alle Fünfe grade sein lassen.

Freispiel

In der Freispielzeit werden die Kinder vom pädagogischen Personal begleitet und bekommen bei Bedarf Hilfestellung. Die Kinder sammeln eigenständig Erfahrungen im sozialen Bereich. Diese Zeit wird vom Team auch zur Beobachtung der Kinder und zur Dokumentation ihrer Entwicklung genutzt.

Die Kinder wählen sich die Art des Spiels und Spielpartner selbst aus.

Im Freispiel lernen die Kinder:

  • Kontakte knüpfen und Freunde finden
  • Kreativität, Einfallsreichtum
  • sich an Regeln halten und selber Regeln erstellen (Rollenspiele)
  • sich ausdrücken, Begriffe bilden (sprachliche Kompetenzen)
  • mit Frustration umgehen
  • Dinge ordnen, aufräumen
  • auf sich stolz sein
  • kognitive Fähigkeiten entwickeln
  • ein Bild von sich selbst aufbauen
  • Konflikte lösen
  • Rücksicht nehmen
  • seine Sinne gebrauchen
  • körperliche Geschicklichkeit
  • beobachten
  • sich konzentrieren
  • Gefühle mitteilen und ausdrücken
  • warten und zurückstecken
  • sich durchsetzen

Das Kind befriedigt seine Neugier, seinen Nachahmungstrieb, emotionale Bedürfnisse und seinen Bewegungsdrang.

Die älteren Kinder lernen im Kontakt miteinander zu teilen, sich in Rollenspielen zu erproben, ihre Phantasie kann sich entwickeln und sie lernen in zunehmendem Maße Konflikte selbständig zu lösen.

Die Kinder haben die Freiheit zu entscheiden, solange sie keinen anderen dabei verletzen (psych. oder phys.) oder materielle Dinge beschädigen.

Spontane und geplante Aktionen und der situative Ansatz

Das Konzept geht davon aus, dass Kinder am ehesten lernen und am sinnvollsten zu beschäftigen sind, wenn man ihre Interessen aufgreift. Diese Interessen spiegeln sich in ihrem alltäglichen Handeln wider.

Die Themen, mit denen sich die Kinder aktuell beschäftigen, werden aufgegriffen. (z.B. Ein Kind schüttet beim Essen sein Glas aus, um mit dem Wasser spielen zu können. Folglich darf es bei Schüttübungen diesen Drang ausleben.)

Die Kinder stehen damit im Zentrum der pädagogischen Arbeit.

Zu spontanen Aktionen gehören immer wieder Ausflüge. Meistens geht es in die Natur in den Wald oder an Seen oder auch zum Spielplatz.

Einmal wöchentlich kommt eine Musikpädagogin, die 30 Minuten mit den Kindern spielt und musiziert. Des Weiteren stehen den Kindern Musikinstrumente, wie Gitarren, Rasseln und Trommeln zur freien Verfügung, die ab und an auch im Morgenkreis verwendet werden.

Anlehnend an die Jahreszeiten und die alljährlichen Feste werden den Kindern verschiedene Aktivitäten angeboten, z.B. im Herbst Blätter sammeln und aufkleben, zu Weihnachten Plätzchen backen, zu Ostern Eier färben…) Dabei gilt: der Weg ist das Ziel…jeder kann, keiner muss…sehen, begreifen, verstehen. Es besteht kein Mitmachzwang und es wird kein Ergebnis erwartet. Im Vordergrund stehen das Ausprobieren und das Tun.

Es wird Wert daraufgelegt, dass die Kinder die unterschiedlichen Jahreszeiten aktiv erleben können und sich an der frischen Luft aufhalten. Deshalb gehen wir fast bei jedem Wetter mindestens für 1 Stunde raus.

Die Kinder können draußen ihre eigenen Erfahrungen machen, d.h. im Winter die Kälte spüren, bei Regen durch Wasserpfützen stapfen oder im Sommer mit Wasser plantschen. Der angrenzende Garten bietet uns die Gelegenheit täglich rauszugehen. Der Garten ist naturnah gestaltet und lädt die Kinder ein, ihre motorischen und sensorischen Erfahrungen zu erweitern.

Unser vielseitiger Garten bietet einen Sandkasten mit integriertem Kletterturm und einer Rutsche, ein Pavillon, in dem man bei schönem Wetter essen kann. Die Bänke können außerdem als Parcours umfunktioniert werden. Zusätzlich kann man dort Fahrzeuge aller Art ausprobieren (Bobby Car, Laufrad, Roller etc.),

Der dort aufgeschüttete Hügel ist für unsere jüngeren Kinder lange Zeit eine lockende Herausforderung, die erklommen werden will und der Weg nach unten muss auch erst einmal bewältigt werden. Im Winter eignet er sich super für Groß und Klein zum Schlitten fahren mit Poporutschern.

Auf dem Außengelände stehen drei Obstbäume (ein Apfel- und zwei Kirschbäume), die nicht nur prima Schattenspender sind, sondern uns Einblick in die Tierwelt ermöglichen. Viele Vögel, Eichhörnchen und Insekten suchen in ihren Gipfeln Schutz und Entspannung.

Anhand der Bäume und der recht grünen Vegetation außenherum können wir wunderbar mit den Kindern den Jahreszeitenwechsel beobachten (Knospen, Blüten, Blätter, Früchte etc.)

Übergangsphasen

Wir unterstützen und begleiten Kinder und Eltern während der Eingewöhnungsphase.

Der Übergang aus der Familie in eine neue Betreuungssituation stellt für ein Kind und seine Eltern eine Herausforderung dar. Das Kind wird sich an eine andere Umgebung gewöhnen und Beziehungen zu ihm noch fremden Personen aufbauen. Es erlebt einen neuen Tagesablauf und eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern. Die Eingewöhnung ist eine große Anpassungsleistung für das Kind, aber auch die Eltern müssen sich auf die neue Situation einstellen.

Das pädagogische Personal sorgt dafür, dass dieser Wechsel für die Kinder und auch die Eltern so harmonisch wie möglich verläuft.

Um den Wechsel in den Kindergarten gut vorzubereiten, bieten wir Gespräche an, in denen wesentliche Punkte thematisiert werden, die zukünftig auf sie zukommen z.B. größere Gruppen, weniger Zeit fürs einzelne Kind und eine andere Rolle in der Gruppe, aber auch, was sich für die Eltern ändert. Wir machen eine Abschiedsfeier, bei der die Kinder ein kleines Geschenk und ihr persönliches „Krippenalbum“ bekommen.

Gesundheit

Gesundheit definiert sich als körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden der Kinder. Sie sollen lernen, für ihren Körper selbst Verantwortung zu übernehmen. Wir bestärken sie deswegen darin, auch nein zu sagen.

Für eine gesunde psychische und körperliche Entwicklung sind Ruhepausen notwendig, daher gehen alle Kinder gemeinsam zum Mittagsschlaf.

Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Beim Essen ist es uns wichtig, dass wir den Kindern genug Zeit lassen, um genussvoll essen zu können.

Über die direkte Arbeit mit den Kindern hinaus bieten wir auch Elterngespräche über die Entwicklung der Kinder an.

Zudem hat das gesamte Personal Erste-Hilfe-Kurse für Kleinkinder belegt, welche alle zwei Jahre aufgefrischt werden. Die vorgeschriebene Belehrung zum Infektionsschutzgesetz hat das komplette Team erhalten. Die Auffrischungs-Belehrung wird jährlich durchgeführt.

Elternpartnerschaft

Vertrauensbasis schaffen

Die Eltern lernen die Einrichtung und das Team kennen. Sie werden mit dem pädagogischen Konzept und dem Tagesablauf vertraut gemacht. Zu Betreuungsbeginn führt das Team mit den Eltern ein Eingewöhnungsgespräch, bei dem auf die Besonderheiten des Kindes und die Wünsche der Eltern eingegangen wird. Team und Eltern arbeiten kontinuierlich daran, dass sich die Familie in der Einrichtung wohlfühlt, die Eltern ihre Kinder in guten Händen wissen und sie sich letztendlich mit der Einrichtung identifizieren können.

Gerne können Eltern mal einen Tag mit uns verbringen und bei uns hospitieren. Gemeinsam werden wir einen Termin finden.

Kommunikation zwischen Team und Eltern

Durch die familiäre Größe unserer Einrichtung herrscht reger Austausch über die Kinder. Beim Abholen der Kinder erhalten die Eltern ein kurzes persönliches Feedback zum Tagesverlauf des eigenen Kindes. Für das Team ist es wichtig beim Abgeben eine Information zum aktuellen Befinden des Kindes oder wichtigen Ereignissen/Vorkommnissen zu erfahren.

Soziale Vernetzung

Durch die Größe der Einrichtung sind die Rahmenbedingungen gegeben zum regen Austausch unter den Eltern und so können auch neue Bekanntschaften und Freundschaften entstehen, die auch nicht selten über Jahre andauern.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist neben der pädagogischen Arbeit ein wichtiger Grundpfeiler unserer Krippenarbeit. Wir bemühen uns um ein partnerschaftliches Miteinander, auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und Offenheit. Wichtige Elemente der Elternarbeit sind:

  • Austausch und Infos über den Tag (Tür- und Angelgespräche)
  • vertrauensvolle Atmosphäre
  • Unterstützung und Hilfe anbieten
  • Elternabende
  • Absprachen treffen
  • Elterngespräche führen
  • allgemeiner Informationsaustausch

Elternbefragung

Unsere Arbeit können die Eltern in der jährlichen Elternbefragung am Ende eines Krippenjahrs bewerten. Die Befragung erfolgt anonym, das Ausfüllen des Fragebogens ist freiwillig. Das Ergebnis der Elternbefragung gibt uns die Möglichkeit die pädagogische Arbeit zu prüfen, evtl. Anpassungen vorzunehmen und Vorschläge und Ideen der Eltern aufzunehmen.

Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklung

Die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung, des Verhaltens und Lernens der Kinder bilden eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit.

Das Team notiert regelmäßig Beobachtungen zu jedem einzelnen Kind. Diese Dokumentationen werden u.a. in Teamsitzungen besprochen und dienen auch als Grundlage für Elterngespräche. Am Ende der Krippenzeit erhält jedes Kind ein Album mit kommentierten Fotos. Die Bilder sind eine schöne Erinnerung an die besonderen Momente während der Krippenzeit und gleichzeitig dokumentieren sie die einzelnen Entwicklungsschritte des Kindes. Zusätzlich zu den Alben erhalten die Kinder eine Mappe, in der ihre „Kunstwerke“ gesammelt wurden.

Kinderschutz

Der Gesetzgeber hat den Schutzauftrag von Kinderbetreuungsstätten definiert (§ 8a SGB VIII). Er betont die Verantwortung für das Wohl der Kinder und definiert, wie die Einrichtung im engen Kontakt mit den Eltern dieser Verantwortung gerecht werden kann. Unser Ziel ist es, auch in Krisensituationen den Elternkontakt aufrecht zu erhalten und so zu gestalten, dass das Wohl des Kindes immer im Mittelpunkt steht.

Umgang mit konkreter Gefährdung des Kindswohl

Auf der Grundlage des o.g. Gesetzes in Verbindung mit dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) hat die jeweils zuständige Behörde der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendamt) mit jedem ihrer Kita-Träger eine schriftliche „Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII“ abgeschlossen. Demzufolge ist das Fachpersonal von Kindertagesstätten dazu verpflichtet, Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung aufmerksam wahrzunehmen und – unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft – das Gefährdungsrisiko einzuschätzen, z.B. bei körperlicher und seelischer Vernachlässigung, seelischer und/oder körperlicher Misshandlung, sexueller Gewalt. Das Fachpersonal wirkt bei den Personensorgeberechtigten darauf hin, dass Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos in Anspruch genommen werden, wie z.B. Gesundheitshilfen, Beratung, Familienhilfe. Wenn diese Hilfen nicht in Anspruch genommen werden und / oder eine akute Gefährdung besteht, ist das Personal zu einer sofortigen Benachrichtigung des Jugendamtes / Allgemeinen Sozialdienstes verpflichtet.

Umgang mit einem erhöhten Entwicklungsrisiko

Wenn das pädagogische Personal aufgrund seiner Beobachtungen Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos feststellt (z.B. hinsichtlich einer starken Entwicklungsverzögerung oder einer drohenden oder bestehenden Behinderung), ist es verpflichtet, die Eltern darüber zu informieren und entsprechend zu beraten. So soll mit den Eltern das weitere Vorgehen abgestimmt und erörtert werden, ob und welche Fachdienste hinzugezogen werden sollen, mit dem Ziel, das Kind – innerhalb und außerhalb der KiTa – entsprechend seiner spezifischen Bedürfnisse zu fördern.

Projekte

Die KiKriKi nimmt an der pädagogischen Qualitätsbegleitung in Kindertageseinrichtungen (PQB) der Stadt Nürnberg teil.

Ab 2019 erfolgt die Teilnahme am Projekt des LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) "ÖkoKids - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT". Es wird z.B. ein Hochbeet angelegt, um zu sehen wie unser Gemüse wächst,  und weitere Aktionen zur nachhaltigen Entwicklung durchgeführt.

 

Tagesablauf

Ankommen / Freispielzeit

Die Kinder werden bis spätestens 9:00 Uhr gebracht und verbringen die Zeit in der Regel mit freiem Spiel. Manche Kinder helfen in dieser Zeit auch gerne beim Vorbereiten des Frühstücks oder beteiligen sich bei anderen Arbeiten.

Frühstück

ca. 8:30 - 9:00 Uhr: Hier kommen alle Kinder zusammen, um gemeinsam zu frühstücken.

Freispiel / Angebote

ab ca. 9:00 Uhr. Nach dem Frühstück ist wieder Zeit für freies Spiel oder angebotene Beschäftigungen in den Gruppenräumen.

Ca. 10:00 Uhr findet der gemeinsame Morgenkreis statt. Im Anschluss daran gehen wir in den Garten oder machen Ausflüge. Bei schlechtem Wetter machen wir Angebote in den Gruppenräumen.

Mittagessen

ca. 11:30 Uhr. Alle Kinder essen in der Krippe zu Mittag. Das Essen wird von einem Bio-Caterer geliefert.

Mittagsschlaf

ab ca. 12:00 bereiten wir die Kinder, welche in der Krippe schlafen auf den gemeinsamen Mittagsschlaf vor. Von ca. 12:30 – ca. 14:30 Uhr ist Schlafenszeit.

Abholzeit

ab 13.00 Uhr können die Kinder abgeholt werden, welche nicht in der Krippe zu Mittag schlafen.

Nachmittagssnack / Freispiel

ab ca. 14:30. Wenn alle Kinder wach sind, nehmen wir gemeinsam einen kleinen Snack zu uns. Anschließend gehen wir noch einmal in den Garten oder spielen drinnen.

 

 

Öffnungs- und Buchungszeiten

Die Einrichtung hat von Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr und am Freitag von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr geöffnet.

Die Eltern können individuelle tägliche Buchungszeiten für ihr Kind festlegen. Dabei stehen folgende Modelle zur Verfügung:

4 - 5 Stunden

5 - 6 Stunden

6 - 7 Stunden

7 - 8 Stunden

8 - 9 Stunden

Die Kernzeit liegt zwischen 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Die gebuchte Stundenzahl darf im Wochendurchschnitt nicht überschritten werden. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit die Buchungszeit bei Bedarf monatlich (mit min. zweiwöchigen Vorlauf) anzupassen.

 

Kosten

Die monatlichen Betreuungskosten richten sich nach der durchschnittlichen täglichen Buchungszeit (im Wochenmittel) und betragen

                                    Für Studierende:                  Für Nicht-Studierende:

4 - 5 Stunden                     168,- €                                         407,- €

5 - 6 Stunden                     178,- €                                         470,- €

6 - 7 Stunden                     188,- €                                         533,- €

7 - 8 Stunden                     198,- €                                         596,- €

8 – 9 Stunden                    208,- €                                         659,- €

An weiteren Kosten kommt jeweils ein monatliches Entgelt für Windeln, Frühstück und Mittagessen hinzu.

 

Räumlichkeiten

Die Einrichtung bietet ein großes Spielzimmer mit einem Sofa zum Vorlesen oder Kuscheln, einer Essecke für die Kinder und einem Wickelplatz. Das Zimmer verfügt außerdem über einen direkten Zugang zu unserem kleinkindgerechten und geschützten Außenspielbereich.

Ein weiteres Zimmer, welches auch als Schlafraum genutzt wird, steht als Spielzimmer mit einem großen Kletterhaus mit eingebauter zweiter Ebene und Rutsche zur Verfügung. Eine Küche und ein Büro für die pädagogische Leitung sind ebenfalls vorhanden.

Unmittelbar vor der Tür befindet sich ein kleinkindgerechter und geschützter Spielbereich.

 

Team

Eine vertrauensvolle Teamsituation ist die Basis für eine pädagogisch fundierte und fachlich kompetente Arbeit. Um dies zu gewährleisten finden in regelmäßigen Abständen gemeinsame Teamsitzungen statt. Hier werden der wöchentliche Tagesablauf und Angebote und Feste geplant, Elterngespräche vorbereitet und anstehende Termine besprochen. Die einzelnen Mitarbeiter/innen haben hier Raum, Lob, Kritik und Anregungen anzusprechen, um die pädagogische Arbeit zu verbessern.

Des Weiteren ist uns eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung des Personals wichtig. Alle Teammitglieder haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, sich regelmäßig fort- bzw. weiterzubilden.

Zwischen dem Träger der Kinderkrippen und dem pädagogischen Personal findet ein regelmäßiger und intensiver Austausch statt. Dies garantiert ein rasches und situationsorientiertes Handeln zum Wohl der Kinder.

 

Alena Lazzara, Erzieherin, Leitung der Krippe (Teilzeit)

Isabell Schuck, Erzieherin (Teilzeit)

Yuliya Danishenko, Kinderpflegerin (Teilzeit)

David Klinger, Bundesfreiwilligendienst

Shirin Saparova, Hauswirtschaftliche Kraft (Teilzeit)

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