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vgl. auch Grundsicherung für Arbeitssuchende

In Deutschland gibt es zwei soziale Sicherungssysteme, das SGB II und das SGB XII. Die Zuordnung erfolgt nach der Fähigkeit erwerbstätig zu sein.

Nicht erwerbsfähige Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, insbesondere aus Einkommen und Vermögen, beschaffen können, haben Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB XII (Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung). Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Träger der Sozialhilfe.

Leistungen für Bildung und Teilhabe erhalten alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 18. beziehungsweise 25. Geburtstag, wenn sie selbst oder ihre Eltern eine der folgenden Sozialleistungen erhalten: Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz und Kindergeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Leistungen, die mit dem Schulbesuch verknüpft sind, können bis zum 25. Geburtstag beantragt werden, wenn eine allge­meinbildende oder berufsbildende Schule besucht und keine Ausbildungsvergütung bezogen wird.

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