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Erläuterungen zur Wohndauerbegrenzung und zum Antragsverfahren zur Begründung eines Fortsetzungs-Mietvertrags

Alle Mietverträge für die Plätze in den Studentenwohnheimen des Studentenwerks werden befristet ausgestellt. Die Wohndauer in einem Studentenwohnheim ist immer begrenzt.

Für die unterschiedlichen Wohnungsarten gelten unterschiedliche Wohndauerregelungen. Auf kurze Höchstwohndauern müssen sich Mieter der besonders begehrten Wohnplätze einrichten, also besonders von Einzelappartements. Umgekehrt können Bewerber und Bewohner der klassischen Studentenwohnheime mit gemeinsamen Sanitäreinrichtungen auf günstigere Regelungen hoffen. Spätestens aber, wenn das Erststudium abgeschlossen ist (oder abgebrochen wird), muß jeder Bewohner ausziehen.

Die jeweils aktuelle Bewertungspraxis hängt besonders von der Nachfragesituation ab, die erfahrungsgemäß Schwankungen unterliegt. Es liegt nahe, dass ortsfremde, natürlich auch ausländische Studienanfänger, zu Semesterbeginn bei der Wohnungssuche ungleich größere Hindernisse zu überwinden haben, als solche, die nach einigen Studiensemestern Kontakte und gute Ortskenntnisse besitzen. Besonders zu Beginn des Wintersemesters wurden daher vom Studentenwerk häufig Sonderregelungen eingeführt mit dem Ziel, nicht pendelfähigen Erstsemestern in möglichst großer Zahl einen Wohnplatz anbieten zu können. Demnach haben Mieter mit auslaufendem Mietvertrag damit zu rechnen, dass Verlängerungen versagt werden müssen.

In der Vergangenheit war es ausnahmsweise in manchen Fällen möglich, dass auch solche Studierende in ein Studentenwohnheim aufgenommen werden konnten, die bereits ein (Grund-) Studium erfolgreich abgeschlossen haben, z.B. Promotionsstudenten oder Studierende mit Zweitstudium. Solche Mieterinnen und Mieter müssen besonders damit rechnen, dass das bestehende Mietverhältnis keinesfalls verlängert werden kann.

Für die Bewohner von Einzelappartements gilt derzeit folgende Regelung:
Erstmieter erhalten grundsätzlich einen Mietvertrag für 6 Semester. Fortsetzungs-Mietverhältnisse für maximal 2 Anschlußsemester sind nur möglich, wenn die Nachfragesituation vom Studentenwerk dann auch so bewertet wird, dass zu Semesterbeginn ein ausreichendes Platzangebot für Studienbeginner erwartet werden kann. Dies ist derzeit nicht in allen Hochschulorten der Fall.

Aktuelle Regelung für die Bewohner von Einzelzimmern (mit gemeinsamen Sanitäreinreichtungen), Doppelappartements, Gruppen- und Familienwohnungen:
Erstmieter erhalten grundsätzlich einen Mietvertrag für 6 Semester. Fortsetzungs-Mietverhältnisse bis zum Ende der Regelstudienzeit und maximal bis zum Ende des Erststudiums sind möglich, wenn die Nachfragesituation vom Studentenwerk dann so bewertet wird, dass zu Semesterbeginn ein ausreichendes Platzangebot für Studienbeginner erwartet werden kann. In der Vergangenheit war es bisher möglich, dieses Verfahren durchzuführen, Änderungen können für die Zukunft jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Besondere Regelungen zur Wohndauer gelten für Familien mit Kindern und für körperbehinderte Studierende.

Selbstverständlich müssen für die Begründung eines Fortsetzungs-Mietverhältnisses in jedem der oben zugelassenen Fälle auch alle weiteren Voraussetzungen gegeben sein, und zwar u.a. abhängig von der jeweiligen persönlichen und Studiensituation, und dem erwarteten weitern Studienverlauf. Bewohner, welche z.B. das harmonische Zusammenleben im Studentenwohnheim stark oder wiederholt gestört haben, oder Ihre mietvertraglichen Pflichten nachhaltig verletzt haben, können keinen Fortsetzungs-Mietvertrag erwarten.

Sonderregelungen gelten für Bewohnerinnen und Bewohner, welche über ein Sonderaufnahmeprogramm oder -verfahren außerhalb des regulären Bewerbungsverfahrens (z.B. Sonderreservierungsprogramm für Studierende aus dem Erasmus-, Sokratesprogramm der EU) in ein Studentenwohnheim aufgenommen wurden. In solchen Fällen sind Fortsetzungs-Mietverhältnisse grundsätzlich überhaupt nicht möglich.

Zum Antragsverfahren für die Begründung von Fortsetzungs-Mietverträgen:

Antragsformulare für Einzelantragsteller, oder für die Bewohner von Doppelappartements und Familienwohnungen, erhalten Sie beim WohnService, Antragsteller in Ansbach und in Ingolstadt auf Nachfrage auch beim Hausmeister, oder auch hier per Download.

Beachten Sie bitte unbedingt die Antragsfrist:

Der Antrag muß spätestens 4 Monate vor Vertragsende beim zuständigen WohnService vorliegen!

Füllen Sie den Antrag bitte unbedingt gut leserlich (Blockschrift) und vollständig aus, auch die Unterschrift vergessen Sie bitte nicht.

Beachten Sie bitte, dass Mietverträge in der Regel bis Semesterende ausgestellt werden.

Wird Ihrem Antrag ganz oder auch teilweise entsprochen, dann erhalten Sie von uns ein Vertragsangebot zugestellt. Unterschreiben Sie bitte beide Exemplare des Vertrags, und senden uns bitte beide Exemplare kurzfristig (innerhalb einer Woche) zurück. Zu spät zurückgeschickte Angebote müssen leider ausgeschlossen werden. Die Zustellung an uns zurück funktioniert in der Regel am besten über den Hausmeister. Nach erfolgter Gegenzeichnung erhalten Sie ein Vertragsexemplar zurück.

Wenn Ihrem Antrag nicht entsprochen werden kann werden Sie von uns so bald wie möglich schriftlich informiert.

Anfragen zum Stand der Antragsbearbeitung sind erst dann sinnvoll, wenn Sie 2 Monate vor dem Ablauf des Mietvertrags weder ein Vertragsangebot noch eine Absage zu Ihrem (fristgerecht eingereichten) Antrag erhalten haben sollten. Für die Bearbeitung Ihres Antrags ist zunächst die für Ihr Studentenwohnheim zuständige Sachbearbeiterin in dem für Sie zuständigen WohnService anzusprechen.

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