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KraKadU I, Hofmannstr. 25, 91052 Erlangen

KraKadU II, Henkestr. 35, 91054 Erlangen

Pädagogik | Öffnungs- und Buchungszeiten | Kosten | Teams

KraKadU I und II sind zwei Kinderkrippen in zentraler Lage in Erlangen mit jeweils 12 Ganztagsbetreuungsplätzen für Kinder von Studierenden.

Pädagogisches Konzept

Was umfasst das pädagogische Konzept?

In der pädagogischen Arbeit verfolgen wir einen situationsorientierten Ansatz: Der Fokus des erzieherischen Handelns liegt auf der Situation in der Gruppe. Die Erzieher achten gezielt auf Signale der Kinder und gehen auf deren Fragen und Interessen ein. Es wird jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen angenommen.

Dabei wird die aktive Förderung sozialer und persönlicher Kompetenzen unterstützt durch themenbezogene Förderung in verschiedenen Bereichen. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir den Übergangsphasen, wenn das Kind in die Krippe kommt oder die Krippe wieder verlässt, um in den Kindergarten zu gehen.

Grundidee

Was ist die Grundidee unserer Arbeit mit den Kindern?

Wir orientieren uns an den Stärken der Kinder und knüpfen daran an. So erkennen und fördern wir auch in diesem Alter schon besondere Vorlieben, Fähigkeiten und Kompetenzen.
Durch die Alters- und Geschlechtermischung in unseren Gruppen machen die Kinder automatisch die Erfahrungen, die sie für ihre eigene Identitätsentwicklung brauchen.
Wir verhalten uns Kindern und Eltern gegenüber wertschätzend und offen und helfen neuen Gruppenmitgliedern bei der Integration in die Gruppe und Einrichtung.
Beim Spiel der Kinder sind wir Beobachter und entwickeln aus den Interessen, die in der Gruppe vorhanden sind, zusammen mit den Kindern Projekte.

Die Eltern haben die Möglichkeit sich selbst einzubringen und viele eigene Ideen umzusetzen. Das stärkt die Eltern-Kind-Bindung und gibt dem Team die Möglichkeit, Hilfen und Impulse zu geben, wo es gewünscht wird oder nötig ist.

Übergangsphase

Wie begleiten wir Eltern und Kinder in den Übergangsphasen?

Wir unterstützen und begleiten Kinder und Eltern sowohl während der Eingewöhnungsphase als auch während des Wechsels in den Kindergarten.
Der Übergang aus der Familie in eine neue Betreuungssituation stellt für ein Kind und seine Eltern eine Herausforderung dar. Das Kind wird sich an eine andere Umgebung gewöhnen und Beziehungen zu ihm noch fremden Personen aufbauen. Es erlebt einen neuen Tagesablauf und eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern. Die Eingewöhnung ist eine große Anpassungsleistung für das Kind, aber auch die Eltern müssen sich auf die neue Situation einstellen.
Die Erzieherinnen sorgen dafür, dass dieser Wechsel für die Kinder und auch die Eltern so harmonisch wie möglich verläuft.
Um den Wechsel in den Kindergarten gut vorzubereiten, bieten wir Gespräche an, in denen wesentliche Punkte thematisiert werden, die zukünftig auf sie zukommen z.B. größere Gruppen, weniger Zeit fürs einzelne Kind und eine andere Rolle in der Gruppe, aber auch, was sich für die Eltern ändert.
Wir machen eine Abschiedsfeier, bei der die Kinder ein kleines Geschenk und ihr Portfolio bekommen.
So fällt der Abschied nicht so schwer und sie freuen sich auf die neue Zeit im Kindergarten. Die restlichen Kinder in der Gruppe können so die neuen dann auch wieder besser in die Gruppe integrieren. Wenn ein Kind kommt und spätestens wenn es die Einrichtung wieder verlässt, bieten wir Gespräche angelehnt an die Entwicklungstabellen von Beller und Kiphard an.

Gesundheit

Wie fördern wir die Gesundheit der Kinder?

Gesundheit ist für uns das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Kinder. Sie sollen lernen, für ihren Körper selbst Verantwortung zu übernehmen.
Wir bestärken sie deswegen darin, nein zu sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt, zu sagen, wo es weh tut, zu trösten, wenn man jemandem wehgetan hat und sich zu entschuldigen.
Selbstverständlich sorgen wir im Rahmen einer guten Gesundheit auch für eine gute Belüftung der Räume. Genauso wichtig ist es uns aber, dass die Kinder selbst oft genug im Freien spielen können. Deswegen ermöglichen wir es den Kindern, bei jedem Wetter draußen zu sein. Für eine gesunde psychische und körperliche Entwicklung sind Ruhepausen notwendig, daher gehen alle Kinder gemeinsam zum Mittagsschlaf.
Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Beim Essen ist es uns wichtig, dass wir den Kindern genug Zeit lassen, um genussvoll essen zu können. Dazu bieten wir ihnen Hilfe an, wo diese noch nötig ist (z.B. Essen klein schneiden, füttern...).
Über die direkte Arbeit mit den Kindern hinaus bieten wir auch Elterngespräche über die Entwicklung der Kinder an. Zudem hat das gesamte Personal Erste-Hilfe-Kurse für Kleinkinder belegt, welche alle zwei Jahre aufgefrischt werden.

Themen

Welche Schwerpunkte setzen wir bei der themenbezogenen Förderung der Kinder?

In der themenbezogenen Förderung der Kinder versuchen wir, anhand unserer Leitgedanken, den Kindern Wissen und Fähigkeiten zu bestimmten Themen zu vermitteln, spielerisch, in den Krippenalltag integriert und dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder angemessen.

Wir fördern Ansätze von Empathie und Hilfsbereitschaft genauso wie Selbstbehauptung und die Fähigkeit, Konflikte zu lösen - durch erklärende Gespräche, Spiele und Rollenspiele. Wir fördern die kindliche Sprachentwicklung durch ein vielfältiges Angebot an Büchern und das sprachliche Begleiten der Tätigkeiten wie auch durch klares und deutliches Sprechen, Fingerspiele und Reime.

Medienerziehung findet bei uns nur am Rande statt.

Mathematische Inhalte vermitteln den Kindern die Erfahrung von Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit. Wir fördern das mathematische Denken durch spielerisches Zählen und Rechnen, genau wie den spielerischen und kindgerechten Umgang mit Musik und Kunst.

In der heutigen Zeit ist es wichtig, die Umwelt als unersetzlich, verletzbar und schützenswert wahrzunehmen. Dabei regt der Umgang mit Naturmaterialien Phantasie und Kreativität in hohem Maße an. Dies unterstützen wir z.B. durch das Beobachten von Kleintieren. Eine weitere Möglichkeit bietet uns das Zubereiten von Tee, Obstsalat und Gemüse.

Die musikalische Bildung und Förderung hat einen besonderen Stellenwert in unserem Krippenalltag. Musikhören beeinflusst unseren ganzen Organismus positiv und führt zu Ausgeglichenheit. Sie hat auch positive Effekte auf Lernverhalten und Intelligenz. Musik macht klug und gemeinsames Musizieren stärkt die soziale Kompetenz. Deshalb legen wir im täglichen Ablauf Wert darauf, dass die Kinder Musik aktiv erleben, z.B. durch das gemeinsame Singen aus Liederbüchern oder das Basteln von Instrumenten.

Einmal pro Woche unterstützt uns dabei die musikpädagogische Fachkraft Silvia Cuesta in einer dreißigminütigen Musikstunde.

Freispiel

Warum ist das Freispiel der Schwerpunkt unserer Arbeit?

Krippenbesuch heißt für viele Kinder, die ersten und damit prägenden Erfahrungen mit Kindern und Erwachsenen in einer festen Gruppe zu machen. Deshalb ist die qualifizierte Begleitung und Hilfestellung durch die Erzieher von besonderer Bedeutung.
Das Freispiel stellt in unserer Arbeit den absoluten Schwerpunkt dar. Für Kinder im Krippenalter ist es besser geeignet als stundenlange Gruppenarbeiten. Für die Kinder ist das Freispiel von besonderer Bedeutung, da sie sich hier in allen Bereichen frei entfalten und entwickeln können.
Im Freispiel suchen sich die Kinder ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner selbst aus. Sie bestimmen Ort, Verlauf und Dauer des Spiels. Aufgabe der Erzieher ist es hierbei, die Kinder zu beobachten, Anregungen zu geben, bei Konflikten gezielt einzugreifen, einen Überblick über das Gruppengeschehen zu haben und sich Zeit für einzelne Kinder zu nehmen.

Entwickeln und Fördern

Wie fördern und unterstützen wir die Entwicklung der Kinder?

Wir akzeptieren und respektieren die Kinder so wie sie sind und stärken ihr Selbstwertgefühl durch Lob und Anerkennung.
Wir geben der Förderung persönlicher und sozialer Kompetenz ebenso viel Raum wie der Förderung bestimmter Themen und Fähigkeiten.
Dieses soziale Lernen findet bei uns in erster Linie im pädagogisch begleiteten Freispiel statt.
Die Kinder lernen, miteinander zu spielen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Auch die gemeinsamen Ausflüge oder das gemeinsame Feiern von Festen, wie Geburtstagen oder Weihnachten, ermöglicht es den Kindern, sich auf andere einzustellen und erste Erfahrungen des Miteinanders zu sammeln.
Die Kinder können vieles ausprobieren und lernen so, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Sie dürfen selbst bestimmen, was sie im Rahmen des Tagesablaufs und der nötigen Grenzen wie tun und wann. Um ihnen dabei die nötige Sicherheit zu geben, gibt es bestimmte Rituale wie z. B. die morgendliche Begrüßung oder verschiedene Fingerspiele vor dem Essen.

Tagesablauf

Wie sieht der Tagesablauf in den Krippen aus? Wie gestalten wir das Leben in den Gruppen?

In beiden Krabbelgruppen ist es uns wichtig, dass ein fester Rahmen für die Kinder besteht. Dieser gibt Sicherheit und schafft Raum und Gelegenheit für unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Für den Betrieb in den Krabbelstuben ist es am günstigsten, vormittags zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr anzurufen oder vorbeizukommen und einen Termin zu vereinbaren, an dem die Leiterinnen sich Zeit für euch nehmen können.

Der nachfolgend dargestellte Tagesablauf beschreibt, wie ein typischer Tag in einer unserer beiden KraKadU-Krippen aussehen könnte.

Ankommen / Freispielzeit 8:00 - 8:45 Uhr: Die Kinder werden bis spätestens 10 Uhr gebracht und verbringen die Zeit bis zum gemeinsamen Frühstück in der Regel mit freiem Spiel. Manche Kinder helfen in dieser Zeit auch gerne beim Vorbereiten des Frühstücks oder beteiligen sich bei anderen Arbeiten (Vorbereiten von Bastelmaterial etc.)

Frühstück ca. 9:00 - 9:30 Uhr: Hier kommen alle Kinder zusammen, um in geselliger Runde zu frühstücken.

Freispiel / Angebote ab ca. 9:30 Uhr: Nach dem Frühstück gehen wir nach Möglichkeit in den Garten oder machen einen Ausflug in unserem Bollerwagen. Gerade wenn das Wetter uns nicht so gut mitspielt, ist dies die Zeit für besondere Angebote.

Mittagessen ca. 11:30 Uhr: Alle Kinder essen in der Krippe zu Mittag. Das Essen wird von der Bio-Catering-Firma Christmann-Catering geliefert.

Mittagsschlaf ab ca. 12:15 - 14:00 Uhr: Gemeinsamer Mittagsschlaf nach dem Essen, um wieder zu Kräften zu kommen.

Zwischenmahlzeit / Freispiel ca. 14:30 - 16:00 Uhr: Wenn alle Kinder wach sind, nehmen wir gemeinsam einen kleinen Imbiss zu uns. Anschließend gehen wir noch einmal in den Garten oder spielen drinnen.

Vor den jeweiligen Mahlzeiten finden feste Rituale statt, wie gemeinsames Händewaschen, Fingerspiele etc.
Auch Geburtstage und Abschiedsfeiern werden in unseren Tagesablauf integriert.

Öffnungs- und Buchungszeiten

Die Einrichtungen haben von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Die Eltern können individuelle tägliche Buchungszeiten für ihr Kind festlegen. Dabei stehen folgende Modelle zur Verfügung:

4 - 5 Stunden
5 - 6 Stunden
6 - 7 Stunden
7 - 8 Stunden

Die Buchungskernzeit liegt zwischen 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Die Buchungszeit beträgt pro Woche maximal 40 Stunden.

Die gebuchte Buchungszeit (Stundenzahl) darf im Wochendurchschnitt nicht überschritten werden. 

Es besteht zusätzlich die Möglichkeit die Buchungszeit bei Bedarf monatlich (mit min. zweiwöchigen Vorlauf) anzupassen.

Kosten

Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Die monatlichen Betreuungskosten richten sich nach der gewählten Buchungszeit und betragen:

4 - 5 Stunden                        146,- €
5 - 6 Stunden                        166,- €
6 - 7 Stunden                        186,- €
7 - 8 Stunden                        206,- €

An weiteren Kosten kommt jeweils ein geringes Entgelt für Frühstück, Mittagessen, Windeln und Ausflüge hinzu (vor Ort in bar zu bezahlen) 

Auch das Kostgeld kann ggfs. vom Jugendamt bezuschusst werden.

Teams

KraKadU I

Anette Schwab, Erzieherin, Leitung der Krippe

Renate Rückel, Kinderpflegerin

sowie eine Praktikantin (Freiwilliges Soziales Jahr)

KraKadU II

Julia Greggersen, Erzieherin, Leitung der Krippe

Dorothea Seidel, Kinderpflegerin (Teilzeit)

Johanna Wilfer, Kinderpflegerin (Teilzeit)

sowie ein Praktikant (Freiwilliges Soziales Jahr)

 

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