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Gesetzliche Grundlagen
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) im achten Sozialgesetzbuch, hier besonders: § 22, § 22a, § 24, § 9 und § 8a, das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG), sowie der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen (BEP) und die U3-Handreichung zum BEP „Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren“ bilden die gesetzliche Grundlage für unsere Kinderbetreuungsstätten.

 

 

Pädagogische Ansätze
In der pädagogischen Arbeit verfolgen wir einen situationsorientierten Ansatz. Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an der aktuellen Situation in der Gruppe. Der Fokus des erzieherischen Handelns liegt auf der Situation in der Gruppe. Das pädagogische Personal achtet gezielt auf Signale der Kinder und geht auf deren Fragen und Interessen ein. Jedes einzelne Kind wird mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen angenommen.

Dabei wird die aktive Förderung sozialer und persönlicher Kompetenzen durch themenbezogene Förderung in verschiedenen Bereichen unterstützt. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir den Übergangsphasen, wenn das Kind in die Krippe kommt oder die Krippe wieder verlässt.

 

Grundidee
In der Kinderkrippe sollen sich Kinder, Eltern und pädagogisches Personal wohlfühlen. Ein liebevolles und respektvolles Miteinander hierfür ist die Basis. VERTRAUEN ist uns sehr wichtig. Wir animieren Ihr Kind nicht, sondern wir unterstützen es darin, eigene Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen.

 

Unser Anliegen ist es, den Kindern ihre Lebenswelt in der Krippe so zu gestalten, dass sie sich frei entwickeln können.

 

„Jeder ist gut so, wie er ist“.

Jedes Kind wird so angenommen, wie es ist. Das versuchen wir den Kindern auf ihren Weg mitzugeben.

 

Durch die individuelle Eingewöhnungsphase knüpft das Kind den ersten Kontakt zu einer festen Bezugsperson, es wird so behutsam integriert, kann Vertrauen aufbauen und sich in der Krippe geborgen fühlen.

 

Jedes Kind wird mit seiner ganzen Persönlichkeit angenommen und wertgeschätzt, erfährt Grenzen durch andere Kinder und außerfamiliäre Bezugspersonen und erhält individuelle Unterstützung zur Persönlichkeitsentwicklung und Entfaltung.

 

Angepasst an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, kann es selbständig Erfahrungen im lebenspraktischen Bereich (beim Essen, An- und Ausziehen) und allen motorischen Bereichen (schneiden, malen, klettern, Laufrad fahren) sammeln.

Im emotionalen Bereich sollen die Kinder lernen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und diese entsprechend äußern zu können.

 

Jedes Kind soll in der Einrichtung die Möglichkeit erhalten, seine soziale Kompetenz zu entwickeln. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit anderen Kindern, mit Erwachsenen und dem Tagesablauf lernen die Kinder, Rücksicht zu nehmen, ihre Position innerhalb der Gruppe zu definieren und werden in Konfliktsituationen durch das Personal unterstützt. Dazu ist anzumerken, dass Kinder erst im Kindergartenalter soziale Kompetenz entwickeln. 1-2-Jährige spielen zunächst nebeneinander und erst ab dem 3. Lebensjahr treten sie mit anderen Kindern aktiv in Kontakt (Rollenspiele).

 

Zur Förderung aller Sinne dürfen die Kinder ihre Welt erforschen, den Vögeln lauschen, im Sandkasten nach Schätzen graben, im Wald nach Fröschen suchen, durch Pfützen stapfen, Regentropfen fangen, die Früchte aus dem eigenen Garten naschen, die Wolken am Himmel zählen, mit Fingerfarben die Welt und die Krippe verschönern, selbst gebackenen Apfelkuchen genießen, gemeinsam singen und musizieren, Tiere beobachten, die Nase in die Blumenwiese stecken oder auch mal alle Fünfe grade sein lassen.

 

 

Erziehungspartnerschaft

 

Die Eltern lernen die Einrichtung und das Team kennen. Sie werden mit dem pädagogischen Konzept und dem Tagesablauf vertraut gemacht. Zu Betreuungsbeginn führt das Team mit den Eltern ein Eingewöhnungsgespräch, bei dem auf die Besonderheiten des Kindes und die Wünsche der Eltern eingegangen wird. Team und Eltern arbeiten kontinuierlich daran, dass sich die Familie in der Einrichtung wohlfühlt, die Eltern ihre Kinder in guten Händen wissen und sie sich letztendlich mit der Einrichtung identifizieren können.

Gerne können Eltern mal einen Tag mit uns verbringen und bei uns hospitieren. Gemeinsam werden wir einen Termin finden.

 

Durch die familiäre Größe unserer Einrichtung herrscht reger Austausch über die Kinder. Beim Abholen der Kinder erhalten die Eltern ein kurzes persönliches Feedback zum Tagesverlauf des eigenen Kindes. Für das Team ist es wichtig beim Abgeben eine Information zum aktuellen Befinden des Kindes oder wichtigen Ereignissen/Vorkommnissen zu erfahren.

 

Durch die Größe der Einrichtung sind die Rahmenbedingungen, zum regen Austausch unter den Eltern, gegeben und so können auch neue Bekanntschaften und Freundschaften entstehen, die auch nicht selten über Jahre andauern.

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist neben der pädagogischen Arbeit ein wichtiger Grundpfeiler unserer Krippenarbeit. Wir bemühen uns um ein partnerschaftliches Miteinander, auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und Offenheit. Wichtige Elemente der Elternarbeit sind:

 

  • Austausch und Infos über den Tag (Tür- und Angelgespräche)
  • vertrauensvolle Atmosphäre
  • Unterstützung und Hilfe anbieten
  • Elternabende
  • Absprachen treffen
  • Entwicklungsgespräche führen
  • allgemeiner Informationsaustausch

 

Zu Beginn des Krippenjahres wird von allen anwesenden Eltern am ersten Elternabend ein Elternbeirat gewählt (Art. 14.3 BayKiBiG). Der Elternbeirat hat beratende Funktion und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Eltern, pädagogischem Personal und dem Träger. Weiterhin wirkt der Elternbeirat bei Festen und Feiern mit.

 

Unsere Arbeit können die Eltern in der jährlichen Elternbefragung am Ende eines Krippenjahrs bewerten. Die Befragung erfolgt anonym, das Ausfüllen des Fragebogens ist freiwillig. Das Ergebnis der Elternbefragung gibt uns die Möglichkeit die pädagogische Arbeit zu prüfen, evtl. Anpassungen vorzunehmen und Vorschläge und Ideen der Eltern aufzunehmen.

 

 

Übergangsphasen

 

Die Krippenzeit beginnt mit der Eingewöhnung des Kindes. Wir unterstützen und begleiten diesen ersten großen Übergang liebevoll mit einer ruhigen und individuellen Eingewöhnung. Wir arbeiten dabei nach einem Eingewöhnungskonzept, das sich an das Münchener und Berliner Eingewöhnungsmodell anlehnt. Dieses Konzept wurde vom pädagogischen Team, in Zusammenarbeit mit der pädagogischen Qualitätsbegleitung in Kindertageseinrichtungen der Stadt Nürnberg, entwickelt und wird an die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes individuell angepasst.

 

Der Übergang aus der Familie in eine neue Betreuungssituation stellt für ein Kind und seine Eltern eine Herausforderung dar. Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Zeit, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Es baut Beziehungen zu den neuen Bezugspersonen auf und macht sich mit den Abläufen vertraut. Es erlebt einen neuen Tagesablauf und eine täglich mehrstündige Trennung von den Eltern. Die Eingewöhnung ist eine große Anpassungsleistung für das Kind, aber auch die Eltern müssen sich auf die neue Situation einstellen. Das pädagogische Personal sorgt dafür, dass dieser Wechsel für die Kinder und auch die Eltern so harmonisch wie möglich verläuft.

Die Eingewöhnung, welche bis zu drei Monaten dauern kann, ist erst dann abgeschlossen, wenn sich das Kind in seiner neuen Umgebung sicher und wohl fühlt und Vertrauen zu seinen neuen Bezugspersonen entwickelt hat.

 

Um den Wechsel in den Kindergarten gut vorzubereiten, bieten wir Gespräche an, in denen wesentliche Punkte thematisiert werden, die zukünftig auf die Kinder zukommen. Der Wechsel in den Kindergarten ist erneut mit Veränderungen und neuen Anforderungen für Kind und Eltern verbunden. Der Übergang bedeutet Abschied nehmen, neue Bezugspersonen, Räumlichkeiten und Regeln akzeptieren, aber auch Neugierde und Vorfreude.

Am Ende der Krippenzeit findet eine Abschiedsfeier statt, bei der die Kinder ein kleines Geschenk und ihr persönliches „Krippenalbum“ erhalten.

 

 

Gesundheit

 

Gesundheit definiert sich als körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden der Kinder. Sie sollen lernen, für ihren Körper selbst Verantwortung zu übernehmen. Wir bestärken sie deswegen darin, auch nein zu sagen.

Für eine gesunde psychische und körperliche Entwicklung sind Ruhepausen notwendig, daher gehen alle Kinder gemeinsam zum Mittagsschlaf.

 

Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Beim Essen ist es uns wichtig, dass wir den Kindern genug Zeit lassen, um genussvoll essen zu können.

 

Über die direkte Arbeit mit den Kindern hinaus bieten wir auch Elterngespräche über die Entwicklung der Kinder an.

 

Zudem hat das gesamte Personal Erste-Hilfe-Kurse für Kleinkinder belegt, welche alle zwei Jahre aufgefrischt werden. Die vorgeschriebene Belehrung zum Infektionsschutzgesetz hat das komplette Team erhalten. Die Auffrischungs-Belehrung wird jährlich durchgeführt.

 

 

Inklusion/Integration

 

Inklusion/Integration sieht vor, dass alle Kinder, verschiedenen Geschlechts und Alters, egal welcher Herkunft, mit besonderem Förderbedarf oder Begabungen dieselbe Bildungseinrichtung besuchen und gemeinsames Leben und Lernen erfahren.

Dies bedeutet für uns, allen Kindern im Wissen um ihre Einzigartigkeit, individuelle Angebote und Unterstützung anzubieten.

Das internationale Umfeld der Universität und Hochschule spiegelt einen hohen Anteil ausländischer Eltern und Kinder wider. Unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wir hier den Kindern, welche ein neues kulturelles oder sozioökonomisches Umfeld kennenlernen, wenn ihre Eltern ein Studium in Deutschland aufnehmen oder fortsetzen.

 

Die bei uns betreuten Kinder lernen zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur, wie z.B. das Weihnachtsfest, kennen. Wir vermitteln den Kindern, dass sie sinn- und werteorientiert auf andere religiöse Überzeugungen zugehen, während sie ihre eigene religiöse und weltanschauliche Identität leben dürfen.

Wir fördern Nächstenliebe sowie freiheitlich-demokratische, sittliche und soziale Werthaltungen und fördern so die Integrationsbereitschaft von Familien mit ausländischer Herkunft.

 

 

 

 

Themenbezogene Förderung

 

In der themenbezogenen Förderung der Kinder versuchen wir ihnen Wissen und Fähigkeiten zu bestimmten Themen zu vermitteln. Dies geschieht spielerisch und dem Alter der Kinder angemessen.

 

Auf der Grundlage des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) ergeben sich Bildungsfelder, welche die Kinder während ihrer gesamten Krippenzeit begleiten.

 

Neben den spezifischen Lernangeboten geschieht das alltägliche Wachsen an Dingen des Lebens natürlich „nebenher“. Z. B. die Zubereitung von Mahlzeiten, das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine sind zentrale pädagogische Momente.

Das Lernen findet durch Zusammenarbeit statt. Das Kind ist in seiner Umwelt aktiv und kann zusammen mit den anderen Kindern und Erwachsenen die Welt erleben. Die Kinder sind aktive Konstrukteure ihres Wissens.

Je nachdem was die Kinder gerade beschäftigt und wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen, gestalten sie ihr Freispiel (zum Beispiel Treppe hoch und runter steigen, Wasser umschütten, Schachteln auf und zumachen etc.). Nur im Freispiel können die Kinder ihre Fähigkeiten ausbauen und entfalten. Sie lernen durch Beobachten und Nachahmen.

 

Basiskompetenzen:

Wir fördern die Selbstwahrnehmung der Kinder. Unser Handeln soll das Selbstwertgefühl der Kinder stärken und die Basis für ein gutes Selbstvertrauen bilden.

Die Förderung der sozialen Kompetenzen ist uns sehr wichtig. Die Kinder sollen lernen Empathie zu entwickeln und hilfsbereit gegenüber anderen zu sein. Sie sollen dies gegenüber anderen zeigen, aber auch selbst erleben.

Wir unterstützen die Kinder dabei welt- und wertoffen aufeinander zuzugehen und eigene Werte und Meinungen zu entwickeln. Sie sollen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln, als auch gegenüber anderen zu übernehmen.

Die Kinder dürfen ihrer natürlichen, angeborenen Neugier nachgehen und sollen Vorlieben entwickeln. Wir unterstützen sie dabei Herausforderungen anzunehmen und dadurch Bestätigung im und durch das eigene Tun zu finden.

 

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Jedes Kind soll in der Einrichtung die Möglichkeit erhalten seine soziale Kompetenz zu entwickeln. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit anderen Kindern, mit Erwachsenen und dem Tagesablauf lernen die Kinder Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen, sowie ihre Position innerhalb der Gruppe zu definieren.

Wir hören den Kindern aktiv zu, nehmen uns Zeit und Geduld und nehmen die Anliegen des Kindes ernst.

Den Kindern gegenüber sind wir echt und authentisch. Wir sind konstant und konsequent. Dies gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Die Autonomie des Kindes wird bei uns großgeschrieben. Die Kinder können selbst bestimmen, mit wem sie spielen, wo sie sich aufhalten, was sie erfahren wollen, aber auch zum Beispiel von wem sie gewickelt werden.

 

Werteorientierung und Religiosität

Jedes Kind wird als einzigartig und besonders wahrgenommen und geachtet. Wir unterstützen es in seinem Selbstwertgefühl und in seiner Selbstbestimmung. Eine Grundhaltung, die Individualität und Verschiedenheit auch im Bezug auf religiös-weltanschauliche Zugehörigkeit als wertvoll erachtet, ermöglicht es, anderen sowie sich selbst mit Achtung zu begegnen. Wir unterstützen Kinder und Eltern aus anderen Kulturen sich bei uns zu orientieren und zurechtzufinden.

In der Einrichtung feiern wir mit Kindern und Eltern christliche Feste, wie Weihnachten, Ostern, Nikolaus und St. Martin. Zu diesen Anlässen werden mit Hilfe der Kinder die Räumlichkeiten geschmückt, Lieder gesungen, Bilder angeschaut und Geschichten vorgelesen.

Zu Festen werden traditionelle Speisen angeboten, z. B. Weihnachtsplätzchen, Kinderpunsch u. ä., aber auch Köstlichkeiten aus anderen Ländern und Kulturen werden gerne probiert.

In unserem Speiseplan werden Sonderwünsche der Eltern, z. B. fleischlose Ernährung, respektiert und beachtet.

 

Spracherziehung

Kinder in diesem Alter lernen durch ihr Tun bzw. ihr Handeln. Sprache bietet vielfältige Formen und Möglichkeiten zu experimentieren. Dies kann in Form von Lautaneinanderreihungen, dem Hören von Reimen, Geschichten, Fingerspielen, oder dem Anschauen von Bilderbüchern geschehen. Die sprachliche Begleitung der vielfältigen Handlungen des Alltags, wie z.B. beim Wickeln, bietet zusätzlichen Raum für Kommunikation und intensive Zuwendung.

 

Musik, Rhythmik und Tanz

Fast täglich kommen unsere Kinder zusammen, um gemeinsam zu singen oder Instrumente selbst auszuprobieren. Dadurch machen sie erste Erfahrungen in Rhythmik und im gemeinsamen Musizieren. Mit Freude und Schwung sind die Kinder bei der Sache. Einmal pro Woche kommt eine Musikpädagogin in die Einrichtung und führt die Kinder sanft und spielerisch in die Welt der Lieder, Tanz und Instrumente ein.

 

Bewegung und Sport

Unser großer Garten bietet allen Kindern Platz zum Rennen, Klettern und Rutschen. Wenn wir ausnahmsweise doch einmal drinnen bleiben, lädt das hintere Gruppenzimmer zum Schaukeln, Rutschen und Matratzen-Hüpfen ein.

Ein Tag in der Woche wird in der Regel als Bewegungstag angeboten. Zu diesem Zweck animieren wir die Kinder gezielt zur Bewegung, sei es mit verschiedenen Parcours, Hüpfen, Kriechen oder Tanzen.

 

Ernährung und Gesundheit

Bio-Lebensmittel bilden den Großteil der Ernährung unserer Kinder. Vor allem frisches Obst, Gemüse und Rohkost stehen täglich auf unserem Speiseplan. Das Mittagessen wird von einem Bio-Caterer täglich frisch geliefert.

Das Frühstück und die Zwischenmahlzeiten werden von der hauswirtschaftlichen Kraft eingekauft und vom Personal selbst, mit  Unterstützung der Kinder, zubereitet. Bei der Verarbeitung der Lebensmittel erklären wir den Kindern anschaulich, wie z.B. die Karotte wächst, welche soeben kleingeschnitten wird.

Möglichst selbständiges Händewaschen gehört zu unserem Alltag. Die Sauberkeitserziehung (aufs Töpfchen/auf die Toilette gehen) findet individuell in Absprache mit den Eltern statt. Wir sind täglich draußen und bewegen uns sehr viel an der frischen Luft.

 

Literacy und Medien

In unserer Kinderkrippe stehen Bilder- und Vorlesebücher frei zur Verfügung. Die Kinder dürfen und sollen nach individuellem Interesse diese auswählen und sich damit beschäftigen können.

Das Kinderkino „Kamishibai“ ermöglicht den Kindern auf eine außergewöhnliche Art Bilder-Bücher anzuschauen. Es vertieft nicht nur die Freude an Bilder-Büchern sondern unterstützt die Sprachförderung und dient der Wortschatzerweiterung.

Visuelle und digitale Medien halten aber auch immer mehr Einzug in die Welt der Krippenkinder. Der im Eingangsbereich der Krippe angebrachte digitale Bilderrahmen weckt täglich aufs Neue das Interesse der Kinder.

 

 

 

Umwelt und Natur

In unserem Garten können die Kinder täglich Eichhörnchen, Vögel und Insekten beobachten, die wir im Winter auch füttern. Bei unseren Ausflügen zu den umliegenden Spielplätzen (Luitpoldhain, Wöhrder Wiese, Hummelsteiner Park...) gibt es immer Neues zu entdecken. In den Sommermonaten sind wir gerne am Valzner Weiher im Wald oder am Dutzendteich unterwegs.

Kinder erfahren die Welt über ihren Körper und ihre Sinne. Sie brauchen Räume und Materialien, die es ihnen ermöglichen, neugierig zu erforschen, ihre Körperkräfte zu üben, ihre Geschicklichkeit zu entwickeln, sich zurückzuziehen und zu entspannen. Der Raum, aber auch unser schöner Garten bieten den Kindern Geborgenheit, Freiheit und Anregung.

 

Mathematische Inhalte und Technik

Die Auseinandersetzung mit mathematischen Inhalten und Gesetzmäßigkeiten vermittelt den Kindern die Erfahrung von Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit. Sie lernen geometrische Formen mit allen Sinnen zu erfassen und zu benennen.

Den Kindern stehen verschiedene Alltagsmaterialien und Gegenstände zur Verfügung, wie z. B. Geschirr, verschiedene Tücher und Decken, verschiedene Kartons und Schachteln, Wäscheklammern, Musikinstrumente, Experimentierkörbe etc.

 

Ästhetik und Kunst

Arbeiten mit Sand und Wasser im Sandkasten, Kneten, Malen mit Stiften, Wasserfarben oder Fingerfarben - all dies regt die Phantasie und Fingerfertigkeit an und lässt Kinder kreativ werden. Unsere Einrichtung gibt den Kindern regelmäßig die Möglichkeit diese Erfahrungen zu machen.

Die Umgebung und das Material ermöglichen den Kindern ihre Welt mit allen Sinnen (Riechen, Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen) zu erfahren.

 

Kultur

Sowohl die Geburtstage der Kinder als auch jahreszeitliche Feste, wie z. B. Fasching oder Nikolaus, werden gefeiert. An Weihnachten, Ostern und dem Laternenumzug (St. Martin) haben die Eltern die Möglichkeit beim gemeinsamen Brunch sich untereinander, das Team und die anderen Kinder näher kennen zu lernen. Gegen Ende des Krippenjahres findet ein Sommerfest statt, das hauptsächlich von den Eltern organisiert wird. Das pädagogische Team legt Wert darauf, den Kindern durch die Gestaltung der Gruppenräume Orientierung im Jahreslauf zu bieten.

 

 

Freispiel – spielerisches Lernen

 

In der Freispielzeit werden die Kinder vom pädagogischen Personal begleitet und bekommen bei Bedarf Hilfestellung. Die Kinder sammeln eigenständig Erfahrungen im sozialen Bereich. Diese Zeit wird vom Team auch zur Beobachtung der Kinder und zur Dokumentation ihrer Entwicklung genutzt.

 

Die Kinder wählen sich die Art des Spiels und Spielpartner selbst aus.

 

Im Freispiel lernen die Kinder:

  • Kontakte knüpfen und Freunde finden
  • Kreativität, Einfallsreichtum
  • sich an Regeln halten und selber Regeln erstellen (Rollenspiele)
  • sich ausdrücken, Begriffe bilden (sprachliche Kompetenzen)
  • mit Frustration umzugehen
  • Dinge ordnen und aufzuräumen
  • auf sich stolz zu sein
  • kognitive Fähigkeiten zu entwickeln
  • ein Bild von sich selbst aufzubauen
  • Konflikte zu lösen
  • Rücksicht zu nehmen
  • ihre Sinne zu gebrauchen
  • körperliche Geschicklichkeit
  • beobachten
  • sich zu konzentrieren
  • Gefühle mitzuteilen und sich auszudrücken
  • warten und zurückstecken
  • sich durchzusetzen

 

Das Kind befriedigt seine Neugier, seinen Nachahmungstrieb, emotionale Bedürfnisse und seinen Bewegungsdrang.

 

Die älteren Kinder lernen im Kontakt miteinander zu teilen, sich in Rollenspielen zu erproben, ihre Phantasie kann sich entwickeln und sie lernen in zunehmendem Maße Konflikte selbständig zu lösen.

 

Die Kinder haben die Freiheit zu entscheiden, solange sie keinen anderen dabei verletzen (psych. oder phys.) oder materielle Dinge beschädigen.

 

 

Spontane und geplante Aktionen und der situative Ansatz

 

Das Konzept geht davon aus, dass Kinder am ehesten lernen und am sinnvollsten zu beschäftigen sind, wenn man ihre Interessen aufgreift. Diese Interessen spiegeln sich in ihrem alltäglichen Handeln wider.

 

Die Themen, mit denen sich die Kinder aktuell beschäftigen, werden aufgegriffen. (z.B. Ein Kind schüttet beim Essen sein Glas aus, um mit dem Wasser spielen zu können. Folglich darf es bei Schüttübungen diesen Drang ausleben.)

 

Die Kinder stehen damit im Zentrum der pädagogischen Arbeit.

 

Zu spontanen Aktionen gehören immer wieder Ausflüge. Meistens geht es in die Natur in den Wald oder an Seen oder auch zum Spielplatz.

 

Einmal wöchentlich kommt eine Musikpädagogin, die 30 Minuten mit den Kindern spielt und musiziert. Des Weiteren stehen den Kindern Musikinstrumente, wie Gitarren, Rasseln und Trommeln zur freien Verfügung, die ab und an auch im Morgenkreis verwendet werden.

 

Anlehnend an die Jahreszeiten und die alljährlichen Feste werden den Kindern verschiedene Aktivitäten angeboten, z.B. im Herbst Blätter sammeln und aufkleben, zu Weihnachten Plätzchen backen, zu Ostern Eier färben…) Dabei gilt: der Weg ist das Ziel…jeder kann, keiner muss…sehen, begreifen, verstehen. Es besteht kein Mitmachzwang und es wird kein Ergebnis erwartet. Im Vordergrund stehen das Ausprobieren und das Tun.

 

Es wird Wert daraufgelegt, dass die Kinder die unterschiedlichen Jahreszeiten aktiv erleben können und sich an der frischen Luft aufhalten. Deshalb gehen wir fast bei jedem Wetter mindestens für 1 Stunde raus.

Die Kinder können draußen ihre eigenen Erfahrungen machen, d.h. im Winter die Kälte spüren, bei Regen durch Wasserpfützen stapfen oder im Sommer mit Wasser plantschen. Der angrenzende Garten bietet uns die Gelegenheit täglich rauszugehen. Der Garten ist naturnah gestaltet und lädt die Kinder ein, ihre motorischen und sensorischen Erfahrungen zu erweitern.

 

Unser vielseitiger Garten bietet einen Sandkasten mit integriertem Kletterturm und einer Rutsche, ein Pavillon, in dem man bei schönem Wetter essen kann. Die Bänke können außerdem als Parcours umfunktioniert werden. Zusätzlich kann man dort Fahrzeuge aller Art ausprobieren (Bobby Car, Laufrad, Roller etc.),

Der dort aufgeschüttete Hügel ist für unsere jüngeren Kinder lange Zeit eine lockende Herausforderung, die erklommen werden will und der Weg nach unten muss auch erst einmal bewältigt werden. Im Winter eignet er sich super für Groß und Klein zum Schlitten fahren mit Poporutschern.

 

Auf dem Außengelände stehen drei Obstbäume (ein Apfel- und zwei Kirschbäume), die nicht nur prima Schattenspender sind, sondern uns Einblick in die Tierwelt ermöglichen. Viele Vögel, Eichhörnchen und Insekten suchen in ihren Gipfeln Schutz und Entspannung.

Anhand der Bäume und der recht grünen Vegetation außenherum können wir wunderbar mit den Kindern den Jahreszeitenwechsel beobachten (Knospen, Blüten, Blätter, Früchte etc.)

 

 

Entwickeln und Fördern

 

Für uns beginnt die Bildung mit der Geburt. Von Anfang an sind Kinder dabei zu lernen, ihre Umwelt zu verstehen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Bildung ist somit immer Selbstbildung, die von außen erkannt und unterstützt werden muss. Wir sehen uns in diesem Sinne als Lernbegleiter.

 

Wir akzeptieren und respektieren die Kinder so wie sie sind und stärken ihr Selbstwertgefühl durch Lob und Anerkennung. Wichtig ist uns die Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen.

 

Soziales Lernen findet bei uns immer statt. Die Kinder lernen miteinander zu spielen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Auch die gemeinsamen Ausflüge oder das gemeinsame Feiern von Festen, wie Geburtstage oder Weihnachten unterstützt dies.

 

Die Kinder können vieles ausprobieren und lernen so, wo ihre Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen, liegen. Sie dürfen selbst bestimmen, was sie im Rahmen des Tagesablaufs und der nötigen Grenzen wie tun und wann. Um ihnen dabei die nötige Sicherheit zu geben, gibt es bestimmte Rituale wie z. B. die morgendliche Begrüßung oder verschiedene Fingerspiele vor dem Essen.

Wir legen Wert auf eine gewisse Esskultur am Tisch, d. h., dass wir den Tisch gemeinsam mit den Kindern liebevoll dekorieren und eindecken.

 

Siehe hierzu auch „themenbezogene Förderung“.

 

Um die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, entwickeln wir unsere pädagogische Arbeit immer weiter. Wir reflektieren regelmäßig, was wir tun und schreiben dies in unserer Konzeption fest.

 

 

Partizipation

 

Partizipation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir beteiligen die Kinder an Entscheidungen, die ihr Leben und das Leben in der Krippengemeinschaft betreffen. Grundlage hierfür ist § 8 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und die UN-Kinderrechtskonvention Art. 12.

 

Konkret bedeutet dies im Alltag, dass die Kinder je nach Situation und Stimmung entscheiden, ob und in welchem Umfang sie an Kleingruppenarbeit oder Einzelförderung teilnehmen oder in Spielgruppen eigene Erfahrungen sammeln möchten. Jedes Kind hat das Recht „Ja“ oder „Nein“ zu sagen.

In unseren Kinderkrippen beteiligen sich die Kinder aktiv an Entscheidungen. So äußern sie zum Beispiel, ob sie bei einem Lied mitsingen oder nicht, ob sie essen möchten oder nicht usw..

 

Ein konstruktiver Umgang mit Beschwerden ist für uns unumgänglich. Eine Beschwerde drückt Unbehagen und Unmut aus. Je nach Alter der Kinder äußern sich Beschwerden im Krippenbereich über unterschiedliche Ausdrucksformen. Egal ob Rückzug, Aggression oder Weinen, wir nehmen die Kinder wahr und ernst. Die Kinder lernen, dass sie sich über Situationen, die ihnen missfallen, beschweren dürfen und sollen. In den anschließenden Aushandlungsprozessen zwischen Kind und Erwachsenen erfahren sie Selbstwirksamkeit.

 

 

Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklung

 

Die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung, des Verhaltens und Lernens der Kinder bilden eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit.

 

Das Team notiert regelmäßig Beobachtungen zu jedem einzelnen Kind. Diese Dokumentationen werden u.a. in Teamsitzungen besprochen und dienen auch als Grundlage für Entwicklungsgespräche.

 

Unmittelbar nach der Eingewöhnung findet ein „Eingewöhnungsgespräch“ statt, in dem die Eingewöhnungszeit des Kindes gemeinsam mit den Eltern zusammengefasst und  reflektiert wird.

 

Des Weiteren findet in der Regel gegen Ende des Krippenjahres ein ausführliches Entwicklungsgespräch statt. Bei Bedarf kann ein weiteres Entwicklungsgespräch unter dem Jahr stattfinden. Das Gespräch wird individuell gestaltet und in der Form eines Dialogs mit den Eltern geführt. Dabei werden folgende Fähigkeiten des Kindes fokussiert:

  • sozial-emotionale Entwicklung
  • kognitive  Entwicklung
  • sprachliche Entwicklung
  • motorische Entwicklung.

 

Am Ende der Krippenzeit erhält jedes Kind ein Portfolio in Form eines Krippenalbums mit kommentierten Fotos. Die Bilder sind eine schöne Erinnerung an die besonderen Momente während der Krippenzeit und gleichzeitig dokumentieren sie die einzelnen Entwicklungsschritte des Kindes. Zusätzlich zu den Alben erhalten die Kinder eine Mappe, in der ihre „Kunstwerke“ gesammelt wurden.

 

 

Kinderschutz

 

Der Gesetzgeber hat den Schutzauftrag von Kinderbetreuungsstätten definiert (§ 8a SGB VIII). Er betont die Verantwortung für das Wohl der Kinder und definiert, wie die Einrichtung im engen Kontakt mit den Eltern dieser Verantwortung gerecht werden kann. Unser Ziel ist es, auch in Krisensituationen den Elternkontakt aufrecht zu erhalten und so zu gestalten, dass das Wohl des Kindes immer im Mittelpunkt steht.

 

Umgang mit konkreter Gefährdung des Kindswohl

Auf der Grundlage des o.g. Gesetzes in Verbindung mit dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) hat die jeweils zuständige Behörde der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendamt) mit jedem ihrer Kita-Träger eine schriftliche „Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII“ abgeschlossen. Demzufolge ist das Fachpersonal von Kindertagesstätten dazu verpflichtet, Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung aufmerksam wahrzunehmen und – unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft – das Gefährdungsrisiko einzuschätzen, z.B. bei körperlicher und seelischer Vernachlässigung, seelischer und/oder körperlicher Misshandlung, sexueller Gewalt. Das Fachpersonal wirkt bei den Personensorgeberechtigten darauf hin, dass Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos in Anspruch genommen werden, wie z.B. Gesundheitshilfen, Beratung, Familienhilfe. Wenn diese Hilfen nicht in Anspruch genommen werden und / oder eine akute Gefährdung besteht, ist das Personal zu einer sofortigen Benachrichtigung des Jugendamtes/Allgemeinen Sozialdienstes verpflichtet.

 

Umgang mit einem erhöhten Entwicklungsrisiko

Wenn das pädagogische Personal aufgrund seiner Beobachtungen Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos feststellt (z.B. hinsichtlich einer starken Entwicklungsverzögerung oder einer drohenden oder bestehenden Behinderung), ist es verpflichtet, die Eltern darüber zu informieren und entsprechend zu beraten. So soll mit den Eltern das weitere Vorgehen abgestimmt und erörtert werden, ob und welche Fachdienste hinzugezogen werden sollen, mit dem Ziel, das Kind – innerhalb und außerhalb der KiTa – entsprechend seiner spezifischen Bedürfnisse zu fördern.

 

Vorlage Nachweis über Impfberatung (§ 34 Abs. 10a Infektionsschutzgesetz (IfSG))

„Bei der Erstaufnahme in eine Kindertageseinrichtung haben die Personensorgeberechtigten gegenüber dieser einen schriftlichen Nachweis darüber zu erbringen, dass zeitnah vor der Aufnahme eine ärztliche Beratung in Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission ausreichenden Impfschutz des Kindes erfolgt ist. Wird der Nachweis nicht erbracht, kann das Gesundheitsamt die Personensorgeberechtigten zu einer Beratung laden. Weitergehende landesrechtliche Regelungen bleiben unberührt.“

 

Bestätigung der Teilnahme des Kindes an der letzten fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung (Art. 9b Kinderschutz BayKiBiG)

„(2) 1Bei der Anmeldung zum Besuch einer Kindertageseinrichtung oder bei Aufnahme eines Kindes in die Tagespflege haben die Eltern eine Bestätigung der Teilnahme des Kindes an der letzten fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung vorzulegen. 2Die Nichtvorlage einer Bestätigung ist für die Förderung nach diesem Gesetz unschädlich. 3Der Träger ist verpflichtet, schriftlich festzuhalten, ob vonseiten der Eltern ein derartiger Nachweis vorgelegt wurde.“

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Schutzkonzept.

 

 

Projekte

 

Die KiKriKi nimmt an der pädagogischen Qualitätsbegleitung in Kindertageseinrichtungen (PQB) der Stadt Nürnberg teil.

 

Im Jahr 2019 erfolgt die Teilnahme am Projekt des LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) "ÖkoKids - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT". Es wird z.B. ein Hochbeet angelegt, um zu sehen wie unser Gemüse wächst, und weitere Aktionen zur nachhaltigen Entwicklung durchgeführt.

 

 

Tagesablauf

 

In der Kinderkrippe ist es uns wichtig, dass ein fester Rahmen für die Kinder besteht. Dieser gibt Sicherheit und schafft Raum und Gelegenheit für unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Der nachfolgend dargestellte Tagesablauf beschreibt, wie ein typischer Tag in unserer Kinderkrippe KiKriKi aussehen könnte.

 

Ankommen / Freispielzeit

Die Kinder werden bis spätestens 9:00 Uhr gebracht und verbringen die Zeit in der Regel mit freiem Spiel. Manche Kinder helfen in dieser Zeit auch gerne beim Vorbereiten des Frühstücks oder beteiligen sich bei anderen Arbeiten.

 

Frühstück

ca. 8:30 - 9:00 Uhr: Hier kommen alle Kinder zusammen, um gemeinsam zu frühstücken.

 

Freispiel / Angebote

ab ca. 9:00 Uhr. Nach dem Frühstück ist wieder Zeit für freies Spiel oder angebotene Beschäftigungen in den Gruppenräumen.

Ca. 10:00 Uhr findet der gemeinsame Morgenkreis statt. Im Anschluss daran gehen wir in den Garten oder machen Ausflüge. Bei schlechtem Wetter machen wir Angebote in den Gruppenräumen.

 

Mittagessen

ca. 11:30 Uhr. Alle Kinder essen in der Krippe zu Mittag. Das Essen wird von einem Bio-Caterer geliefert.

 

Mittagsschlaf

ab ca. 12:00 bereiten wir die Kinder, welche in der Krippe schlafen auf den gemeinsamen Mittagsschlaf vor. Von ca. 12:30 – ca. 14:30 Uhr ist Schlafenszeit.

 

Abholzeit

ab 13.00 Uhr können die Kinder abgeholt werden, welche nicht in der Krippe zu Mittag schlafen.

 

Nachmittagssnack / Freispiel

ab ca. 14:30. Wenn alle Kinder wach sind, nehmen wir gemeinsam einen kleinen Snack zu uns. Anschließend gehen wir noch einmal in den Garten oder spielen drinnen.

 

Räumlichkeiten
Die Einrichtung bietet ein großes Spielzimmer mit einem Sofa zum Vorlesen oder Kuscheln, einer Essecke für die Kinder und einem Wickelplatz. Das Zimmer verfügt außerdem über einen direkten Zugang zu unserem kleinkindgerechten und geschützten Außenspielbereich.

Ein weiteres Zimmer, welches auch als Schlafraum genutzt wird, steht als Spielzimmer mit einem großen Kletterhaus mit eingebauter zweiter Ebene und Rutsche zur Verfügung. Eine Küche und ein Büro für die pädagogische Leitung sind ebenfalls vorhanden.

Unmittelbar vor der Tür befindet sich ein kleinkindgerechter und geschützter Spielbereich.

 

Die Konzeption wurde am 21.03.2019 vom pädagogischen Team des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg AöR erstellt.

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