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Besonders schwierig gestaltet sich die Wohnungssuche regelmäßig in den Wochen vor dem Wintersemester und teilweise, in etwas abgemilderter Form, auch vor dem Sommersemester. Ortsunkundige in- und ausländische Studienbeginner und diejenigen, die ihre Zulassungsbescheinigung erst spät erhalten sind naturgemäß am stärksten benachteiligt.

Aus diesem Grund gelten zu jedem Semesterbeginn regelmäßig geänderte Aufnahmemöglichkeiten für Studentenwohnheime, von denen Studienanfänger/innen profitieren können. Bewerber/innen (Studienanfänger/innen) mit Herkunft aus dem pendelfähigen Umfeld des Hochschulorts oder Bewerber/innen mit hier bereits bestehendem Wohnsitz (für die Hochschulorte Erlangen und Nürnberg: der VGN-Bereich) können in den Monaten September, Oktober und November (Beginn Wintersemester) allerdings grundsätzlich nicht mit einer Aufnahme rechnen.

Wegen der starken Nachfrage und dem begrenzten Angebot gelten für die Monate September, Oktober und November für die Studentenwohnheime des Studentenwerks im Allgemeinen Aufnahmebeschränkungen, und zwar zugunsten von Studienbeginnern im Erststudium, die aufgrund weiter Entfernung vom Heimatort zum nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hochschulort pendeln können. Trotz Aufnahmepriorität können aber leider bei Weitem nicht alle Wohnungssuchenden zu Semesterbeginn in einem Studentenwohnheim aufgenommen werden.

Alle Erfahrung zeigt aber, dass Wohnungssuchende mit eine wenig Engagement und Ausdauer über den örtlichen freien Wohnungsmarkt vorübergehend ein Dach über dem Kopf finden. Durch Rücktritte werden auch gelegentlich Wohnplätze in unseren Studentenwohnheimen bereits im Oktober und November kurzfristig frei. Ab Dezember und erst Recht im Januar/Februar (im Sommer ab Mai/Juni), verbessert sich das Angebot. Die Nachfragesituation entspannt sich erfahrungsgemäß so stark, dass wir dann Interessenten ein attraktives Angebot in einem unserer Studentenwohnheime unterbreiten können. Im weiteren Verlauf des Wintersemesters werden deshalb häufig zunächst Bewerber/innen (Erstsemester) bei der Aufnahme bevorzugt, die für die ersten Wochen des Semesters eine verlängerte Pendelstrecke mit z.B. mehr als 50 km in Kauf genommen haben und am Hochschulort noch keinen Wohnsitz haben.

Also: Wenn Sie nicht gleich in ein Studentenwohnheim einziehen können müssen Sie sich nach anderen Möglichkeiten umsehen, wo Sie zumindest für die nächste Zeit unterkommen können. Und solche Möglichkeiten gibt es eine ganze Reihe:

Über unsere Privatzimmervermittlung in Erlangen und Nürnberg können haben Sie eine gute Chance, ein Zimmer oder Appartement auf dem freien Wohnungsmarkt bekommen, zumindest wenn Sie bei Komfort, Lage und Entfernung, und/oder Preis kompromissbereit sind. Hierzu müssen Sie allerdings persönlich in eines unserer Vermittlungsbüros kommen. Informieren Sie sich dann weiter vor Ort. Übrigens: Auch im Umland finden Sie recht günstige Angebote. Im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen sind die Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs im Allgemeinen gut. Besonders an den Haupttrassen der Bahn. Häufig sind zum Beispiel im Nachbarort Fürth mit sehr guter Verkehrsanbindung günstigere Angebote zu finden als in Erlangen oder in Nürnberg.

Privat finanzierte aber auch öffentlich geförderte Wohnheime für Studierende werden nicht nur vom Studentenwerk sondern auch von privaten und gemeinnützigen Trägern betrieben. Prüfen Sie auch die Wohnungsangebote dieser Träger und bewerben Sie sich bei Interesse dort direkt. Die Kontakte finden Sie hier bei uns im Internet unter der Überschrift "Wohnungssuche" jeweils im Abschnitt für Ihren Hochschulort, oder in unserer kostenlos erhältlichen Broschüre "WERKsWeiser" (Online-Ausgaben).

Weitere Möglichkeiten kurzfristig zu einem Zimmer zu kommen, sind die Angebote in der örtlichen Tageszeitung (Mittwochs- und Wochenendausgabe), die auch über das Internet über www.nordbayern.de abgerufen werden können. Über eine örtliche Mitwohnzentrale (Kontakt s.u.), oder die vielen Anschläge an den schwarzen Brettern im Bereich der Hochschulen, Studentenhäuser und Mensen finden Sie ebenfalls Angebote. Manch einem hat vorübergehend auch die Jugendherberge (Kontakt s.u.) für die ersten Tage weitergeholfen. Auch gewerbliche Maklerbüros bieten ihre Dienste an. Erkundigen Sie sich dort aber zuerst nach der Höhe der Vermittlungsgebühr. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Wenn Sie schließlich anderweitig fündig geworden sind, empfehlen wir Ihnen darauf zu achten, dass vor Abschluss des Mietvertrags eine annehmbare Kündigungsfrist vereinbart wird. Diese erlaubt Ihnen nötigenfalls während des Semesters kurzfristig einen Wechsel in eines unserer Studentenwohnheime vorzunehmen. Informieren Sie sich deshalb gleich hier über Wohnmöglichkeiten im Kapitel über unsere Wohnheime und bewerben Sie sich dann möglichst frühzeitig online unter www.werkswelt.de. Wenn Sie an Ihrem Hochschulort nach einigen Wochen Fuß gefasst haben, sollten Sie sich persönlich bei Ihrem zuständigen WohnService vor Ort in Ruhe beraten lassen.

Weitere Kontakte:

Weitere Informationen zu den Hochschulorten:

  • Ingolstadt
  • Ansbach
  • Eichstätt
  • Triesdorf Ortsteil Weidenbach
  • Neuendettelsau

Mitwohnzentrale für Nürnberg und Erlangen:

Tel. +49 911 19430
E-Mail: info@mitwohnzentrale-franken.de
www.mitwohnzentrale-franken.de

Jugendherbergen:

Jugendherberge Nürnberg, Burg 2
Tel. + 49 911 230936-0 (Zentrale); Tel. +49 911 230936-12 (Reservierung), Fax: +49 911 230936-11
E-Mail: nuernberg@jugendherberge.de
www.kaiserstallung-nuernberg.de

Jugendherberge Forchheim, Don Bosco:
Tel. +49 9191 707113, Fax: +49 9191 707111
E-Mail: info@donbosco-forchheim.de
www.donbosco-forchheim.de

 

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