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Richtfest beim Wohnheim-Bauprojekt Erlangen Campus Süd

Richtfest am 1. April 2016

Nach nicht einmal einem Jahr Bauzeit wurde am Freitag, den 1. April 2016 auf dem Gelände am Campus Süd in Erlangen das Richtfest für die 6 neuen Häuser mit insgesamt 410 Wohneinheiten für Studierende gefeiert.

 

 


Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr (r.) übergibt im Anschluss an seine Festrede den Bewilligungsbescheid an Stu­den­ten­werks-Geschäftsführer Otto de Ponte.

Studentenwerks-Geschäftsführer Otto de Ponte begrüßte zur Mittagszeit die rund 170 geladenen Gäste auf dem Erlanger Campus Süd, wo die neue Wohnanlage des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg, angeschlossen an das Wohnheim Erwin-Rommel-Straße in drei Bauabschnitten fertiggestellt wird. Die ersten beiden Häuser, der nicht zuletzt nach ökologischen Maßstäben geplanten Anlage, „werden voraussichtlich bereits zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 bezugsfertig sein“, betonte de Ponte. Die veranschlagten Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf 33.746.000 Euro (ohne Parkhaus und Sondererschließungsmaßnahmen). Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr fördert die Wohngebäude mit 32.000 Euro pro Wohnplatz. Darüber hinaus finanziert das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg die Kosten durch ein Baudarlehen und aus Eigenmitteln.


Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr (r.) übergibt im Anschluss an seine Festrede den Bewilligungsbescheid an Stu­den­ten­werks-Geschäftsführer Otto de Ponte.

In seiner Festrede verwies Staatsminister Joachim Herrmann auf die angespannte Lage am Erlanger Wohnungsmarkt und den Bedarf für die neue Wohnanlage im Süden Erlangens, da sich die wissenschaftliche Infrastruktur hier zunehmend verdichtet. Auf dem Südcampus der FAU entstehen momentan das Helmholtz-Institut sowie der Neubau des Exzellenzclusters „Engineering of Advanced Materials“. Herrmann betonte, dass der Freistaat sich zum Ziel gesetzt hat, jedes Jahr bayernweit rund 1.200 neue Wohnplätze für Studierende zu schaffen. Gerade Erlangen erfreut sich bei wissenschaftlichen Nachwuchs großer Beliebtheit, was sich an den Studierendenzahlen der FAU belegen lässt – diese sind in den letzten zehn Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen, erklärte der Minister. Im Anschluss an seine Rede übergab Herrmann dem Geschäftsführer des Studentenwerks einen Bewilligungsbescheid über gut 6,3 Millionen Euro Förderung für den Wohnheimneubau.

Dr. Sybille Reichert, Kanzlerin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Erlanger Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß, und FAU-Studierendenvertreter Ingwer Andersen bewerteten in Ihren Grußworten die Erweiterung der Wohnanlage als wichtigen Beitrag des Studentenwerks, den überlasteten Wohnungsmarkt in Erlangen zu entspannen. Insbesondere wurde die Idee des Studentenwerks gelobt, mit der Etablierung des Gemeinschaftshauses CampusTreff sowie der geplanten Cafebar ein dynamisches Umfeld zu schaffen und dadurch den Gemeinschaftsgeist der Studierenden zu fördern. Der Architekt des Neubaus, Dipl.-Ing. Ludwig Karl (Architekturbüro karl + probst, München) betonte den dörflichen Charakter der neu geschaffenen Wohnanlage sowie die gelungene Verknüpfung von den bereits bestehenden und den neu gebauten Häusern.

Richtspruch

Architekt Ludwig Karl (l.) erläutert das Bauprojekt.

Bei einer Gesamtwohnfläche von 11.521 m² entstehen am Campus Süd 370 grundmöblierte, mit Duschbad/WC und Küchenzeile ausgestattete Einzelappartements, zwei rollstuhlgerechte Einzelappartements sowie 38 Wohnplätze in Dreier- und Vierer-Wohneinheiten. Zusammen mit den  bereits bestehenden Doppelhäusern der Wohnanlage Erwin-Rommel-Straße bieten die Gebäude künftig Wohnraum für 749 Studierende.

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