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Wohnanlage Campus Süd eingeweiht

Wohnanlage Campus Süd eingeweiht

Am heutigen Dienstag den 23. Mai fand die Einweihung der neuen Wohnanlage des Studentenwerks am Erlanger Campus Süd statt. Das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg hat dort in den vergangenen drei Jahren 6 neue Wohngebäude mit insgesamt 410 Wohnplätzen für Studierende errichtet. Die Festrede zur Einweihung hielt Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern und für Integration. Im Bild: Architekt Ludwig Karl übergibt den Schlüssel zur neuen Wohnanlage (von links: Julia Kusser, beim Studentenwerk Erlangen-Nürnberg Projektleiterin des Neubaus, Andrea Gerlach Newman, Kanzlerin der TH Nürnberg und Vorsitzende des Verwaltungsrats des Studentenwerks, Architekt Ludwig Karl, Staatsminister Joachim Herrmann, Studentenwerks-Geschäftsführer Mathias M. Meyer)


Die komplette Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.

Weitere Grußworte sprachen u.a. der Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, die Kanzlerin der Technischen Hochschule Nürnberg und Vorsitzende des Verwaltungsrats des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg, Andrea Gerlach-Newman, der Kanzler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Christian Zens, sowie der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), Achim Meyer auf der Heyde.

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 34 Millionen Euro, der Freistaat Bayern hat eine Förderung in Höhe von 16.599.000 Euro bewilligt.

Der Geschäftsführer des Studentenwerks, Mathias M. Meyer, begrüßte am heutigen 23. Mai 2018 rund 80 geladene Gäste zur offiziellen Einweihung „eines der größten Studentenwohnheime, die in ganz Bayern in den letzten Jahren errichtet worden sind“ (Festredner Joachim Herrmann). Meyer zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis dieses großen und nicht zuletzt angesichts von fünf Insolvenzen beteiligter Firmen nicht immer einfachen Projekts und betonte: „Wohnraum ist in unserem Betreuungsbereich dringend nötig.“

In seiner Festansprache bezeichnete der Bayerische Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Herrmann, die Wohnanlage als „wichtigen Impuls an einem Standort, wo die Universität weiter ausgebaut wird.“ Die Ausbaupläne der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) umriss deren Kanzler Christian Zens in seinem Grußwort: „Die Entwicklung des Südgeländes, insbesondere der Technischen Fakultät wird weitergehen. Es kann noch einige Jahrzehnte dauern, aber die Größe des Südgeländes wird sich verdoppeln.“ Staatsminister Herrmann lobte den „tollen Entwurf des Architekten“ für seine „kompakte und gleichzeitig aufgelockerte Bauweise“ und verwies auf anstehende weitere Projekte; explizit nannte er für Erlangen die laufende Sanierung des Studentenwerks-Wohnheims „Alexandrinum“, für die kommenden Jahre sehe er aber auch in Nürnberg großen Bedarf.

Dass es „wichtig ist, in Nürnberg weitere Wohnungen zu bauen“ betonte auch Andrea Gerlach Newman, die als Kanzlerin der Technischen Hochschule Nürnberg und Vorsitzende des Verwaltungsrats des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg ebenfalls ein Grußwort sprach. Aber auch an anderen Orten im Betreuungsgebiet des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg gebe es noch Bedarf, so z.B. am neuen Standort Neuburg an der Donau im Bereich der Technischen Hochschule Ingolstadt, wo ebenfalls ein Wohnheimprojekt in Planung ist. Im Zusammenhang mit dem heute eröffneten Neubau am Erlanger Südgelände lobte Sie seitens Studentenwerk ausdrücklich dessen Geschäftsführer Mathias M. Meyer und die Projektleiterin Julia Kusser für die kompetente und engagierte Umsetzung, unter alles andere als einfachen Bedingungen.

Für die Studierendenvertretung der FAU sprach Johannes Schilling – zudem ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg – ein Grußwort und stellte fest: „Es sollte nicht nur um die Ausbildung in einzelnen Fertigkeiten gehen, sondern um eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung. Dafür ist diese Umgebung sehr gut!“ Darüber hinaus dankte er dem Studentenwerk auch für die sehr gute Zusammenarbeit bei vielen weiteren Themen und Projekten.

„Der Neubau ist aus Sicht der Stadtverwaltung mustergültig gelungen“, zeigte sich der Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik erfreut über das „architektonisch hervorragendes Ergebnis. Ich freue mich, dass hier studentisches Leben einzieht, aber auch Leben in den Stadtteil einzieht.“

Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, stellte fest: „Hier wurde geklotzt und nicht gekleckert“ und lobte die „vorbildliche Wohnraumförderung für Studierende in Bayern“. Er verwies darauf, dass „jeder Wohnplatz, der gebaut wird, den kommunalen Wohnungsmarkt entlastet“ und forderte: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

Architekt Ludwig Karl betonte den „dörflichen Charakter“ des „lebendigen Ensembles“ und verwies insbesondere auf die unbehandelten Lärchenholzfassade mit langer Lebensdauer.

Zum Abschluss des Festakts erfolgte die Einsegnung durch die Hochschulgeistlichen Eva Siemoneit-Wanke (Evangelische Studierenden- und Hochschulgemeinde Erlangen) und Harald Kreßmann (Katholische Hochschulgemeinde Erlangen).

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