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Polizei warnt vor Fake-Jobs

Polizei warnt vor Fake-Jobs

Aktuell werden Studierenden vermehrt Fake-Jobs angeboten! Die Polizei Nürnberg rät daher insbesondere während der Corona-Pandie zu Vorsicht – es handelt sich dabei oft um den Versuch der Geldwäsche. Besonders häufig sollen Apps getestet, Firmen-/Testkonten eröffnet oder Zahlungen weitergeleitet werden. Die Warnung der Polzeit finden Sie unter weiterlesen.

 

"Durch Unterzeichner wurden in den letzten Monaten verschiedene Vorgänge wegen Geldwäsche bearbeitet. Dabei ist aufgefallen, dass es sich bei den Geldwäschern („Finanzagenten“) vermehrt um Studenten handelt, die auf verschiedene Job-Angebote der organisiert handelnden Täter im Internet reagieren. Angeboten werden zum einen Tätigkeiten als „Consultant“. Nach Kontaktaufnahme erhält der Inserent per eMail oder per Whats-App eine Tätigkeitsbeschreibung. Teilweise werden auch kleine Testaufgaben verlangt, in denen z.B. Kenntnisse im Umgang mit Crypto-Währung (z.B. Bitcoins) geprüft werden. Im Weiteren erhalten die Interessenten auch sehr oft einen Arbeitsvertrag.

Im Rahmen der weiteren Tätigkeiten sollen die Interessenten dann Zahlungen Empfangen und weiterleiten. Entweder sollen sie dafür ihr Konto zur Verfügung stellen oder ein eigenes „Firmenkonto“ eröffnen. Auf diese Konten gehen dann Zahlungen ein (aus dem In- und/oder Ausland), die aus den verschiedensten Betrugsstraftaten stammen. Die eingehenden Gelder werden von dem Interessenten dann gutgläubig weitergeleitet. Der dabei entstehende Schaden ist teilweise immens.

Ganz aktuell werden auch über das Internet Personen als „App-Tester“ gesucht. Diese sollen dann bei Banken im Rahmen des VideoIdent eine Kontoeröffnung testen. Die Teilnehmer glauben, an einem Test teilzunehmen und das es keine „echte“ Kontoeröffnung ist. Die Bankdaten bzw. von der Bank versandten Unterlagen sollen dann nach Eingang weitergegeben werden. Was auch immer wieder gemacht wird. Die Zugangsdaten werden dann per eMail oder auch per Whats-App an den scheinbar seriösen Auftraggeber weitergeleitet. In allen Fällen handeln die Täter extrem professionell. Es werden Daten reeller Firmen, die in diesen Bereichen tätig sind genutzt, um die entsprechende Seriosität des Angebots zu untermauern. Teilweise werden auch vollständig Websites durch die Täter erstellt."

Mehr Informationen: polizei.bayern.de

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